Luftrettungsstation mit Nachtsicht-Technologie
Rettungshubschrauber „Christoph Westfalen“ rettet jetzt auch nachts

Greven -

Der Rettungshubschrauber „Christoph Westfalen“ fliegt jetzt auch Notfalleinsätze bei Nacht. Das hat die ADAC Luftrettung berichtet. 

Montag, 10.08.2020, 18:36 Uhr aktualisiert: 10.08.2020, 19:17 Uhr
Der Rettungshubschrauber „Christoph Westfalen“ kann jetzt auch nachts bei Notfällen helfen.
Der Rettungshubschrauber „Christoph Westfalen“ kann jetzt auch nachts bei Notfällen helfen. Foto: ADAC/Holger Hoven

Dafür tragen die Piloten Nachtsichtbrillen, damit sie auch bei fehlendem Licht an der Einsatzstelle landen können. So könnten Notfall-Patienten vor Ort versorgt und auf schnellstem Weg in geeignete Kliniken transportiert werden. Nach Sanderbusch (Niedersachsen), Senftenberg (Brandenburg) und Mainz (Rheinland-Pfalz) ist Greven nun die vierte Station, die die Technologie nutzt. Bei der Verlegung von Patienten von einem Krankenhaus ins nächste setzt die ADAC Luftrettung bereits seit 2011 Nachtsichtbrillen ein.

Im Juli hatten die Piloten die Nachtsichtbrillen getestet. Dabei retteten sie morgens gegen 2 Uhr einen Arbeiter, der bei Reinigungsarbeiten in der Nähe von Eßweiler rund zwölf Meter tief gestürzt war.

„Christoph Westfalen“ hat im ersten Halbjahr 2020 463 Einsätze absolviert. Er ist in Greven nahe des Flughafens Münster-Osnabrück stationiert. An der Station arbeiten neben den Führungskräften 14 Piloten und sechs Notfallsanitäter der ADAC Luftrettung sowie 20 Notärzte der umliegenden Kliniken unter anderem aus Osnabrück, Oldenburg und Münster.

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