Mitgliederzahl seit Vereinsgründung verzehnfacht / Ehrung für Sandbaumhüter
Bürgerverein hat Großes vor

Reckenfeld -

Der Reckenfelder Bürgerverein schmiedet Pläne für das künftige Bürgerhaus. Bei einer Versammlung wurden Baupläne gezeigt. Der Verein ehrte zudem verdiente Mitglieder.

Dienstag, 22.09.2020, 10:16 Uhr
In der alten Hauptschule präsentierte die Arbeitsgruppe „Bürgerhaus“ unter anderem Baupläne.
In der alten Hauptschule präsentierte die Arbeitsgruppe „Bürgerhaus“ unter anderem Baupläne. Foto: Privat

Bei strahlendem Herbstwetter trafen sich der Vorstand und Mitglieder des ReBüVe auf dem Gelände der alten Hauptschule, um Mitglieder zu ehren und die aktuellen Planungen des neuen Bürgerhauses in Augenschein zu nehmen.

Zunächst resümierte Christian Erdmann als zweiter Vorsitzender des Bürgervereins die Entwicklung der Mitgliederzahlen seit der Vereinsgründung 2011. Von anfänglich 15 Mitgliedern wuchs die Zahl der Unterstützer auf jetzt 152.

Des Weiteren wurden die wichtigsten ReBüVe-Projekte und die Notwendigkeit einer starken und eigenmotivierten Unterstützung durch die Mitglieder hervorgehoben. Im Zuge dessen wurden die „Neu-Reckenfelder“ Michael Schöler und Marta Palonek gemeinsam als 150. Mitglied des Reckenfelder Bürgervereins geehrt. Überreicht wurden beide Bücherbände zur Reckenfelder Geschichte und eine Flasche „Schuppentrunk“.

Die zweite Ehrung sprach der erste Vorsitzende Klaus Schwenken aus und zeichnete Karl-Heinz Sandbaumhüter für sein Engagement und seine Förderung des ReBüVes als Ehrenmitglied aus. Der 90-Jährige ist tief mit Reckenfeld verbunden und setzt sich für den Ort ein. Der ehemalige Postbeamte war in Reckenfeld bis 1995 beruflich tätig und kehrte nach seiner Pensionierung in die Wahlheimat zurück. Hier ist er seitdem in vielfältigen ehrenamtlichen Positionen tätig: als Vorleser im Matthias-Claudius-Haus, als Ehemaliger der freiwilligen Feuerwehr und gemeinsam mit Historiker Manfred Rech bei der Aufarbeitung der Reckenfelder Geschichte.

Im Anschluss an die Ehrung stellte Jürgen Otto allen interessierten Mitgliedern den aktuellen Sachstand der Arbeitsgruppe „Bürgerhaus“ vor. Neben Bauplänen und einer Präsentation der Vorhaben sorgte insbesondere die Begehung des alten Hauptschulgebäudes für ein großes Interesse und ein Schwelgen in alten Erinnerungen.

Der Großteil der Mitglieder schloss sich der nachgelagerten vereinsöffentlichen Vorstandssitzung im Haus der Geschichte an. In lockerer Runde stellte der Vorstand aktuelle Themen zur Diskussion und besiegelte so die Aktivitäten für die nächsten Wochen.

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