Sprachwettbewerb in Bochum
Starke Nerven – Russisch-Siegerinnen aus Greven

Greven -

Den Erstplatzierten Violetta und Neele winkt nun das große Finale im Europa-Park Rust.

Dienstag, 13.10.2020, 12:00 Uhr aktualisiert: 16.10.2020, 10:15 Uhr
Die Siegerinnen der NRW-Runde in Bochum heißen Violetta Sartison (li.) und Neele Neugebauer (re.) vom Städtischen Gymnasium Augustinianum in Greven.
Die Siegerinnen der NRW-Runde in Bochum heißen Violetta Sartison (li.) und Neele Neugebauer (re.) vom Städtischen Gymnasium Augustinianum in Greven. Foto: Augustinianum

Violetta Sartison und Neele Neugebauer vom Städtischen Gymnasium Augustinianum in Greven haben am vergangenen Freitag die Regionalrunde des Bundescups „Spielend Russisch lernen“ in Bochum gewonnen. Die beiden Gymnasiastinnen bewiesen Sprachkönnen und Nervenstärke und verwiesen das Team aus Bergkamen, Anton Ruppel und Felix Wieczorek vom Städtischen Gymnasium, auf den zweiten Platz, heißt es in einer Pressemitteilung.

Ebenfalls auf dem Siegertreppchen sind Benjamin Luhn und Albert Baranov von der Marienschule Euskirchen. Sie erspielten sich die virtuelle Bronzemedaille. Jule Abel und Salma Sahar vom Gymnasium am Turmhof in Mechernich landeten auf Platz vier.

Den Erstplatzierten Violetta und Neele winkt nun das große Finale im Europa-Park Rust , zu dem sie Anfang November auf Einladung von Gazprom Germania reisen werden. Dort treten sie gegen neun weitere Teams aus ganz Deutschland und der Schweiz an.

Die NRW-Runde in Bochum war der fünfte Regionalentscheid des diesjährigen Russisch-Wettbewerbs und wurde traditionellerweise am Landesspracheninstitut (LSI) Bochum durchgeführt. Insgesamt nehmen 80 Schulen am Bundescup teil, die seit Anfang September in zehn regionalen Runden aufeinandertreffen – eine Herausforderung für alle Beteiligten in Corona-Zeiten.

„Gerade in Zeiten, in denen der persönliche Austausch auf Abstand gehen muss, schafft das Erlernen einer Fremdsprache Gemeinsamkeiten über Klassenräume hinweg. Unser länderübergreifender Sprachenwettbewerb lässt Jugendliche auf diese Weise ein wenig zusammenrücken und eröffnet bei der Auseinandersetzung mit der russischen Sprache gleichzeitig Einblicke in eine neue Sprachenwelt und Kultur“, erläutert Matthias Platzeck, Vorsitzender des Vorstands des Deutsch-Russischen Forums.

Seit 2008 richtet das Deutsch-Russische Forum den in seiner Konzeption einzigartigen und integrativen Wettbewerb aus: Hier spielen Jugendliche, die Russisch als Muttersprache mit nach Deutschland gebracht haben, sowie Schülerinnen und Schüler, die Russisch in der Schule lernen, gemeinsam mit Spielpartnerinnen und Spielpartnern, die bisher noch keine Erfahrungen mit der russischen Sprache gesammelt haben. Mehr als 50 000 Jugendliche aus Deutschland, Österreich und der Schweiz konnten seitdem für die russische Sprache begeistert werden.

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