Auch an Grevener Schulen haben mehr Zuwanderungsgeschichte
Mehr Kulturen im Klassenzimmer

Greven/Saerbeck -

In ganz NRW sei der Anteil an Schülerinnen und Schüler mit Zuwanderungsgeschichte gestiegen, berichtete der Landesbetrieb für Information und Technik.

Donnerstag, 15.10.2020, 11:00 Uhr aktualisiert: 18.10.2020, 17:04 Uhr

In Greven und Saerbeck stieg der Anteil der Schülerinnen und Schüler mit Zuwanderungsgeschichte in den letzten vier Jahren deutlich an. Von den 4 280 Schülerinnen und Schülern in Greven, hätten 1 375 einen Migrationshintergrund. Das berichtete der Landesbetrieb für Information und Technik.

Während an den Grundschulen in Greven, im Schuljahr 2016/17 noch 38,8 Prozent der Schülerinnen und Schüler einen Migrationshintergrund hatten, war diese Zahl im Jahr 2019/20 auf 43,0 Prozent gestiegen.

In Saerbeck an der Grundschule gab es im selben Zeitraum einen Zuwachs von 7,9 Prozent auf 24,3 Prozent. In den Grundschulen, stieg landesweit die Zahl der Schülerinnen und Schüler mit Zuwanderungsgeschichte von 41,5 Prozent auf 44,4 Prozent an.

In ganz NRW sei der Anteil an Schülerinnen und Schüler mit Zuwanderungsgeschichte gestiegen, berichtete der Landesbetrieb für Information und Technik. So habe es im Schuljahr 2019/20 an den allgemeinbildenden und beruflichen Schulen 925 000 Schülerinnen und Schüler mit Migrationshintergrund gegeben, also 38,2 Prozent. In 2016/17 seien das noch 33,6 Prozent gewesen.

Auch die Realschule in Greven verzeichnete von 2016/17 bis 2019/20 zwar insgesamt einen Verlust an Schülerinnen und Schülern, der prozentuale Anteil an Migrantinnen und Migranten an den Schulen stieg jedoch von 33,0 Prozent auf insgesamt 37,7 Prozent. Im Vergleich dazu, lag die landesweite Zahl bei 48,8 Prozent (2019/20).

An der Grevener Gesamtschule gab es von 2016/17 bis 2019/20 lediglich einen Anstieg von 2,0 Prozent der zugewanderten Schülerinnen und Schüler. Somit waren es im letzten Schuljahr (2019/20) insgesamt 35,1 Prozent.

Auch in Saerbeck beschränkte sich der Zuwachs von 9,1 Prozent auf 10,5 Prozent.

Während am Gymnasium Augustinianum 2016/17, lediglich 3,5 Prozent der Schülerinnen und Schülern einen Migrationshintergrund hatten, verzeichnen die Statistiker des Landes für 2019/20 eine Anzahl von 12,7 Prozent. Das sind 140 Schülerinnen und Schüler.

Entgegen der allgemeinen Daten, sank die Anzahl der Migrantinnen und Migranten in der Förderschule an der Ems.

Dort gab es im Schuljahr 2016/17 noch 17 zugewanderte Schülerinnen und Schüler (27,0 Prozent), 2019/20 waren es nur noch 10 (11,4 Prozent).

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