Neues Führungsteam in der Overmannstraße
Kita-Leitung in Corona-Zeiten ist anstrengend

Greven -

Akutelle Herausforderungen wie die neuen Betreuungs- und Hygieneverordnungen, die erschwerte Kommunikation mit Team und Eltern sind zu meistern.

Dienstag, 20.10.2020, 11:30 Uhr aktualisiert: 26.10.2020, 10:32 Uhr
Nicole Dieckmann (r.)
Nicole Dieckmann (r.) Foto: Kita

Nicole Dieckmann ist jetzt neue Einrichtungsleiterin im erst 2018 erbauten Kinderland Overmannstraße im Baugebiet Wöste. zurück im Kinderlandboot. Zuvor war sie langjährig Leiterin der Einrichtung an der Wilhelm-Busch-Straße.

Julia Kattmann, ehemalige Leiterin der Overmannstraße, verabschiedete sich im April 2020 in das „Beschäftigungsverbot“ – wegen Schwangerschaft – ließ ihre Stellvertreterin Johanna Greiling jedoch nicht lang alleine.

„Die Zeit hier als alleinige Führungskraft stellte mich vor neue Herausforderungen“, sagt Greiling. Wöchentlich neue Betreuungs- und Hygieneverordnungen, die erschwerte Kommunikation mit Team und Eltern und die Ungewissheit über die Zukunft – das sind aktuell die Herausforderungen.

Aufgrund der Verordnung, dass die Eltern bei dem wiederaufgenommenen Regelbetrieb die Einrichtung nicht mehr betreten dürfen, mussten sich die Tür- und Angelgespräche auf das Minimalste reduzieren.

Das fiel allen Beteiligten schwer, jedoch wurde die Möglichkeit auch telefonisch Kontakt aufzunehmen, gerne wahrgenommen. Das Kinderlandelternportal KiEp, was im August 2020 an den Start gegangen ist, konnte zudem als gute Online-Kommunikationsbasis genutzt werden.

Die zu überbrückenden Monate meisterte Johanna Greiling zu Corona-Zeiten souverän und freuten sich jedoch sehr auf die Unterstützung einer erfahrenen Leitung, die schon seit ganzen 12 Jahren im Unternehmen Lernen Förden e.V. beschäftigt ist, heißt es in einer Pressemitteilung.

Das Führungsduo möchte neben der Elternarbeit besonders die Transparenz der Bildungsarbeit in den Blick nehmen und weiterentwickeln.

Die aus der Reggio-Arbeit bekannten „sprechenden Wände“ wurden vom Team kurzfristig in die „sprechenden Fenster“ umfunktioniert, sodass die Eltern in den Bring- und Abholsituationen einen guten Einblick bekommen haben, wie sich der Alltag des Kindes zu Corona-Zeiten in der Kita gestaltet, heißt es in der Mitteilung.

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