Hubertus-Abend der Schützenbruderschaft St. Hubertus
Statt des Handschlags gab es die Corona-Faust

Reckenfeld -

Hubertusschützen können auch mit Corona feiern. Jedenfalls ließen die Reckenfelder ihre traditionelle Jubilarehrung nicht ausfallen und ehrten in kleiner Runde

Montag, 02.11.2020, 06:00 Uhr
Die Geehrten (obere Reihe, v.l.): Franz-Josef Holthaus, Holger Schmidt, Hendrik Nytz und die stellvertretende Brudermeisterin Bianca Thünemann. Untere Reihe: Lothar Reichhardt, Manfred Schwarz, Rainer Deitmar.
Die Geehrten (obere Reihe, v.l.): Franz-Josef Holthaus, Holger Schmidt, Hendrik Nytz und die stellvertretende Brudermeisterin Bianca Thünemann. Untere Reihe: Lothar Reichhardt, Manfred Schwarz, Rainer Deitmar.

Noch im Sommer liebäugelte man bei der Schützenbruderschaft St. Hubertus-Reckenfeld mit einem Hubertus-Abend-light unter Einhaltung des Hygienekonzeptes. Doch bereits in der letzten Vorstandssitzung im September entschloss man sich für ein anderes, sicheres Konzept.

Denn ganz ausfallen lassen wollte man diesen Termin möglichst nicht, heißt es in einer Pressemitteilung. Ist es doch der Abend im Jahr, an dem die Jubilare der Bruderschaft geehrt werden.

Also entschloss man sich, die zu Ehrenden zum gemeinsamen Essen einzuladen, aber auch nur gegen Voranmeldung. So kam es, dass sich am Samstag, eine kleine Gruppe zu ehrender Schützenbrüder mit dem Vorstand der Bruderschaft traf.

In angemessener Sitzordnung wurde das Essen eingenommen. Anschließend bat die stellvertretende Brudermeisterin Bianca Thünemann zur Ehrung.

Statt des obligatorischen Handschlags gab es „die Faust“! Und natürlich alles auf Abstand mit Maske.

Für 10 Jahre Mitgliedschaft wurden Hendrik Nytz und Holger Schmidt geehrt. Ehrennadel und Urkunde waren der Dank.

Für 40 Jahre Mitgliedschaft wurde Franz-Josef Holthaus geehrt.

Auf ein halbes Jahrhundert, 50 Jahre Mitgliedschaft, brachte es der amtierende Oberst Lothar Reichhardt.

Doch auch das wurde noch getoppt durch die 60-jährige Mitgliedschaft vom Ex-Hauptmann der Ehrengarde, Manfred Schwarz.

Und dennoch war es ein anderer, der quasi den Vogel abschoss: Rainer Deitmar, eingetreten in die Schützenbruderschaft 1955, Schützenkönig 1977, Schützenkaiser 1981, wurde mit Orden und Urkunde für 65 Jahre Mitgliedschaft in der Schützenbruderschaft geehrt.

Trotz aller Einschränkungen war es ein schöner Abend, der auch die Verbundenheit zu den älteren Schützenbrüdern demonstrierte, heißt es in der Mitteilung.

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