Schmedehausen im Wandel der Zeit – Rückblick auf das Jahr 2020
Eine Gemeinschaft im Wandel

Schmedehausen -

Ein Jahr im Wandel. Trotz Corona fand in Schmedehausen so einiges statt. Johannes Henngfeld fasst zusammen.

Montag, 04.01.2021, 08:00 Uhr
26 Kinder zogen als kleine Könige verkleidet durch das Dorf und brachten den Segen Gottes zu den Menschen.
26 Kinder zogen als kleine Könige verkleidet durch das Dorf und brachten den Segen Gottes zu den Menschen. Foto: Hennigfeld

Schmedehausen – klein und fein am Kanal gelegen – taucht in den Schlagzeilen des Jahres selten auf. Allerdings führt Johannes Hennigfeld genau Buch über die Ereignisse im Dorf. Hier sein Jahresbericht.

Zu Beginn des Jahres sah es noch so aus, als wenn 2020 ein ganz normales Jahr werden würde. Von Corona keine Spur. Alles nahm seinen gewohnten Gang. Die Sternsinger zogen durch das Dorf, die Schützenbruderschaft lud am Dreikönigstag zu ihrer Generalversammlung ein und Gottesdienste wurden gefeiert. Dann kam im März der Lockdown, das öffentliche Leben stand still und die Vereinsaktivitäten ruhten. Deshalb nur ein kurzer Bericht über das, was stattfinden konnte.

  • Sternsinger: 26 Kinder zogen als kleine Könige verkleidet durch das Dorf und brachten den Segen Gottes zu den Menschen. Sie sammelten die stolze Summe von 2 020,00 Euro für ein Kinderprojekt in Peru.
Ehrung bei der Schützenbruderschaft

Ehrung bei der Schützenbruderschaft Foto: Hennigfeld

  • Schützenbruderschaft: Sie konnte auf ihrer Generalversammlung am Dreikönigstag 60 Mitglieder begrüßen. Eugen Reismann wurde als erster Brudermeister wiedergewählt. Für Patrick Schulze Beckendorf, der auf eigenem Wunsch aus dem Amt als erster Schriftführer ausschied, wurde Franziska Gähr gewählt. Sie ist damit die erste Frau im geschäftsführenden Vorstand. Erstmals in der Vereinsgeschichte konnten auch Frauen für ihre langjährige Mitgliedschaft geehrt werden. 25 Jahre dem Verein verbunden sind Ulrike Austrup, Christiane Huckenbeck, Brigitte Schulze Beckendorf, Annette Westrup und Sabine Böhmer. Herbert Schulte Everding gehört der Bruderschaft 50 Jahre an und Alfons Brockkötter sowie Bernhard Untied wurden für 60jährige Mitgliedschaft ausgezeichnet.
Ehrung bei der Frauengemeinschaft.

Ehrung bei der Frauengemeinschaft. Foto: Hennigfeld

  • Katholische Frauengemeinschaft Schmedehausen-Hüttrup: Auf der Jahreshauptversammlung Anfang März wurde Hildegard Brockötter (Teamsprecherin) in ihrem Amt bestätigt. Für Gabriele Hennigfeld, die nach acht Jahren für das Amt der Kassiererin nicht mehr zur Verfügung stand, wählten die Frauen Elisabeth Wauligmann. Für langjährige Mitgliedschaft in der Gemeinschaft wurden Gertrud Huckenbeck (65 Jahre), Hedwig Hugenroth und Elisabeth Huckenbeck-Pieper (60 Jahre), Pepi Böhmer und Maria Schulze Jochmaring (50 Jahre) sowie Hildegard Berkenheide (40 Jahre) geehrt.
Abschlussgottesdienst für den Schmedehauser Chor.

Abschlussgottesdienst für den Schmedehauser Chor. Foto: Hennigfeld

  • Ein Ereignis im letzten Jahr bedeutete aber einen großen Einschnitt und stellt eine Zäsur für Schmedehausen dar. Nach 140 endet der Kirchenchor Schmedehausen. 55 Jahre davon war Klaus Spruch Dirigent und Chorleiter. Eigentlich war die Festmesse in der Schutzengelkirche geplant, aber Corona-bedingt wurde am Sonntag, 23. August, ein Gottesdienst in der Martinuskirche gefeiert. Klaus Spruch wurde nach einer 60-jährigen Dirigententätigkeit (55 Jahre Chor Schmedehausen, fünf Jahre Martinus-Chor) in den wohlverdienten Ruhestand verabschiedet. Pfarrer Clemens Lübbers, Präses des Diözesan-Cäcilien-Verbandes und Andreas Wermeling, Regionalkantor für das Kreisdekanat, ehrten Klaus Spruch mit der Cäcilien-Medaille des Bistums Münster. Pfarrer Klaus Lunemann bedankte sich besonders auch bei den Chormitgliedern für ihr Engagement und die Mitgestaltung so zahlreicher Gottesdienste. Die Chorgemeinschaft plant ein bis zweimal jährlich ein Treffen zu einem gemütlichen Beisammensein.
Ehrung für den Dirigenten Klaus Spruch.

Ehrung für den Dirigenten Klaus Spruch. Foto: Hennigfeld

  • Ab Ende September konnten wieder Gottesdienste, unter strengen Corona-Bedingungen (reduziertes Angebot an Plätzen, Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes) und zum Teil mit Anmeldung in der Schutzengelkirche gefeiert werden. Aufgrund der wieder ansteigenden Corona-Zahlen nahmen an Weihnachten aber nur einige Gemeindemitglieder das Angebot zur Messfeier an. Stattdessen nutzen viele Menschen und Familien einen Besuch in der Schutzengelkirche und verweilten in Stille an der Krippe.
  • Sehr erfreulich aus Schmedehausener Sicht ist der Bau eines asphaltierten Radweges am Dortmund-Ems-Kanal auf Grevener Gebiet.
Krippe in der Schutzengelkirche.

Krippe in der Schutzengelkirche. Foto: Hennigfeld

  • Ein besonderes Jubiläum hatten Franz-Josef und Christiane Huckenbeck. Sie waren vor 25 Jahren Grevens Prinzenpaar.
  • Bei der Kommunalwahl am 13. September wurde Johannes Hennigfeld wieder in den Rat der Stadt Greven gewählt und hat nun das Amt des CDU-Fraktionsvorsitzenden inne.
  • Nach 27 Jahren als Küsterin im Dienst der Kirchengemeinde wurde Ingrid Schäpermeier in den Ruhestand verabschiedet.
Blick auf den Kanal – hier soll ein asphaltierter Radweg entstehen.

Blick auf den Kanal – hier soll ein asphaltierter Radweg entstehen. Foto: Hennigfeld

  • Zum zwölften Mal fand auf dem Hof Helmig im Jahr 2020 das Apfelfest statt, das wieder sehr viele Besucher anlockte.
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