CDU-Fraktion möchte ein kommunales Mobilitätsmanagement aufbauen
Mobilitätserziehung spielt wichtige Rolle

Greven -

Die Grevener CDU verlangt ein Mobilitätsmanagement, das bei der Stadt angesiedelt ist.

Dienstag, 02.02.2021, 10:00 Uhr
Radfahrschilder in Greven. Die Stadt müsse an die Umsetzung des Sachlichen Teilplans Mobilität gehen, meint die CDU.
Radfahrschilder in Greven. Die Stadt müsse an die Umsetzung des Sachlichen Teilplans Mobilität gehen, meint die CDU. Foto: CDU

Die innerstädtische Mobilität ist in den letzten Jahren spürbar angestiegen. Neben dem Ausbau eines benutzerfreundlichen Öffentlichen Personen Nahverkehrs (ÖPNV), könne auch der Radverkehr eine zentrale Rolle bei der Bewältigung der Verkehrs- und Umweltprobleme einnehmen, heißt es in einer Pressemitteilung der CDU-Fraktion.

Dafür müssen verkehrsgerechte und passgenaue Lösungen für die Stadt Greven erarbeitet werden, ist die Fraktion sicher.

Der 2018 aufgestellte „Sachliche Teilplan Mobilität“ für Greven befasse sich sehr intensiv mit strategischen Grundsätzen und Leitlinien der zukünftigen Mobilität.

Einige Maßnahmen (etwa die Umgestaltung der Rathausstraße, der barrierefreie Umbau des Bahnhofs Reckenfeld, der Umbau der Bauhaltestelle Teichstraße) stünden zeitnah auf der Agenda und erforderten zeitgemäße, aber auch praktikable Lösungsansätze.

Die Einrichtung eines kommunalen Mobilitätsmanagements trage dazu bei, dass die aktuellen Mobilitätsthemen gebündelt, koordiniert und gesamträumlich betrachtet würden, heißt es in er Mitteilung.

Die Umsetzung von Maßnahmen zum Thema Mobilität – Rad, PKW, Bus, Fußverkehr – könnten so kontinuierlich verbessert werden.

„Besonders die Mobilitätserziehung an den Schulen, aber auch Pedelec-Schulungen für ältere Verkehrsteilnehmer/-innen können so durch Kampagnen vor Ort unterstützt und im Rahmen des kommunalen Mobilitätsmanagements regelmäßig durchgeführt werden“, so Uta Ahrens die Beauftragte für Mobilität und Nachhaltigkeit der CDU-Fraktion.

Für den Aufbau eines Mobilitätsmanagements stehen Fördergelder zur Verfügung. Gefördert werden danach projektbezogene Sachausgaben aber auch zielgruppen- und standortbezogenes Mobilitätsmanagement für Kommune, Schulen, Betriebe.

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