Internationaler Frauentag: Gleichstellungsbeauftragte und Stadtbibliothek laden zu digitaler Theaterpremiere
Temporeiche und unterhaltsame Tragikomödie

Greven -

„Ehe an – Ehe aus“ heißt das Stück mit Jule Vollmer und Thomas Kemper, an dem Besucher und Besucherinnen per Zoom-Konferenz am 12. März teilnehmen können. Anlass für die digitale Theaterpremiere ist der Internationale Frauentag.

Montag, 08.03.2021, 06:44 Uhr aktualisiert: 08.03.2021, 06:50 Uhr
Thomas Kemper und Jule Vollmer in „Ehe an – Ehe aus“. Das Stück wird jetzt digital aufgeführt.
Thomas Kemper und Jule Vollmer in „Ehe an – Ehe aus“. Das Stück wird jetzt digital aufgeführt. Foto: Willner/Niggemeier

Aus Anlass des heutigen Internationalen Frauentages laden die Stadtbibliothek und die Gleichstellungsbeauftragte der Stadt, Petra Freese, zu einer digitalen Theaterpremiere ein: „Ehe an – Ehe aus“ heißt das Stück mit Jule Vollmer und Thomas Kemper , an dem Besucher und Besucherinnen per Zoom-Konferenz am 12. März, 20 Uhr, teilnehmen können.

Gemeinsam mit den Künstlern und Künstlerinnen Jule Vollmer und Thomas Kemper und ihrem Regisseur haben sich Sigrid Högemann von der Bibliothek und die Gleichstellungsbeauftragte Freese auf den Weg gemacht, um das sonst vor Publikum stattfindende Stück in ein laut Pressemitteilung unterhaltsames Zoom-Format umzustricken. Im vergangenen Jahr musste die Veranstaltung zum Frauentag coronabedingt abgesagt werden, jetzt freuen sich alle Beteiligten sehr auf die digitale Premiere des überarbeiteten Stückes.

„Sie“ (Jule Vollmer) und „Er“ (Thomas Kemper) haben sich vor zwanzig Jahren getrennt. Seitdem führten sie ein Leben ohne nennenswerte Höhen und Tiefen. Heute, über die Jahre reifer und ruhiger geworden, ist ihr Bedürfnis nach Nähe zurückgekehrt, nicht zuletzt durch die aktuelle Lockdown-Situation.

Plötzlich steht die Frage im Raum, ob sie es noch einmal miteinander versuchen sollen. Das sachkundige, beratende Grevener Publikum ist gefragt.

Um die Entscheidungsfindung zu erleichtern, spielen die beiden Protagonisten Szenen aus ihrer Vergangenheit online im Zoom nach. Eine temporeiche unterhaltsame Tragikomödie – Theater online im besten Sinne.

Bei der Premiere durften Petra Freese und Sigrid Högemann schon per Zoom dabei sein. So viel sei verraten: die packende Darstellung der beiden Schauspieler lasse schnell vergessen, dass die Aufführung digital stattfindet. Jule Vollmer und Thomas Kemper seien auch am Bildschirm so präsent in dem rasanten Stück, dass einem manchmal beinahe der Atem stockt – nicht nur wegen der emotionalen Berg- und Talfahrt.

Nach dem einstündigen Stück gibt es über einzelne Zoom-Gruppen die Möglichkeit des Austausches untereinander und mit dem Künstler und der Künstlerin.

Eine Anmeldung ist per E-Mail an stadtbibliothek@stadt-greven.de möglich. Besucher bekommen dann eine Einladung zum Zoom-Meeting mit allen Informationen. Zusehen kann man über Laptop, PC oder Tablet. Die Teilnahme ist kostenfrei.

In 2020 war die Veranstaltung des Frauentages die erste, die wegen der Corona-Pandemie ausfallen musste. Eintrittsgelder aus 2020 können noch bis Ende März 2021 erstattet werden. Bitte in der Stadtbibliothek melden ( 02571/920 390).

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