Unmut über Elternbeiträge
Stadt sieht die Verantwortung beim Land

Greven -

Die Ankündigung der Stadt Greven, wieder Elternbeiträge zu erheben, hat für erhebliche Missstimmung gesorgt. Dabei, sagt die Stadt, müsste eigentlich das Land NRW der Adressat sein. Von Oliver Hengst
Donnerstag, 01.04.2021, 05:01 Uhr
Veröffentlicht: Donnerstag, 01.04.2021, 05:01 Uhr
Die Elternbeiträge für Kinderbetreuung ruhten im März, ab April werden sie wieder fällig. Das kommt bei Eltern nicht gut an.
Die Elternbeiträge für Kinderbetreuung ruhten im März, ab April werden sie wieder fällig. Das kommt bei Eltern nicht gut an. Foto: dpa
Am Tag nach der Ankündigung, dass die Stadt Mitte April wieder Elternbeiträge für Kindergärten, Tagespflege und OGS einzieht, stand das Telefon in der Stadtverwaltung (fast) nicht mehr still. Eltern riefen im Jugendamt an, teilweise in der Pressestelle – und nicht wenige drückten ihren Unmut auch via Facebook aus. „Das ist ein Ding der Unmöglichkeit“ findet eine Nutzerin. „Frech“, schimpft ein anderer, der bemängelt, dass der Vertrag nicht erfüllt werde „und wir gucken dafür in die Röhre“. Eine Mutter mag es kaum glauben: „Wir müssen die Stunden reduzieren, aber volle Beiträge zahlen?“ Die Schlussfolgerung einer Grevenerin: „Unfassbar“. Oder: „Da fehlen einem die Worte.
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