Stadtbibliothek: Neue Angebote durch Corona
Rückläufer müssen in Quarantäne

Greven -

Gutes im Schlechten. Bücherei-Leiterin Sigrid Högemann kann der Corona-Krise Positives abgewinnen: Es habe viele Möglichkeiten für Experimente gegeben. Von OIiver Hengst
Freitag, 09.04.2021, 08:00 Uhr
Veröffentlicht: Freitag, 09.04.2021, 08:00 Uhr
Sigrid Högemann erlebt in der Stadtbibliothek ein ständiges Auf und Ab mit neuen Corona-Regelungen.
Sigrid Högemann erlebt in der Stadtbibliothek ein ständiges Auf und Ab mit neuen Corona-Regelungen. Foto: oh
Es klinge paradox, das räumte Sigrid Högemann als Leiterin der Stadtbibliothek durchaus ein. Aber: „Es hat Spaß gemacht.“ Spaß in der Coronazeit? Ja, genau. „Weil wir uns kreativ ausprobieren konnten“, erläuterte sie kürzlich im neu gegründeten Kulturausschuss der Stadt. Entgegen der landläufigen Meinung habe man während es Lockdowns keinesfalls Bücher abgestaubt. „Da sind wir nicht zu gekommen.“ Ausprobieren – das Gebot der Stunde Ausprobieren – das war und ist während der Pandemie das Gebot der Stunde, denn zahlreiche traditionelle Funktionen der Stadtbibliothek fielen weg. Keine Veranstaltungen, kaum Besuche von Schulklassen, wenig Kommunikation (zumindest jene, die man vorher für normal hielt). Die Bibliothek als Treffpunkt, als Ort, den man gezielt aufsucht, um andere Menschen zu treffen und sich auszutauschen, das ist in der Pandemie weitgehend weggebrochen.
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