Chefärztin Kathrin Engels über die Normalität in Corona-Zeiten
„Habe ich die Maske noch auf?“

 Greven -

Das Grevener Maria-Josef-Hospital ist bisher gut über die Corona-Lage hinweggekommen, berichtet die ärztliche Direktorin Kathrin Engels. Allerdings gelten seit vergangener Woche auch hier verschärfte Besuchsregeln.
Samstag, 17.04.2021, 10:00 Uhr
Veröffentlicht: Samstag, 17.04.2021, 10:00 Uhr
Kathrin Engels ist ärztliche Direktorin des Maria-Josef-Hospitals..
Kathrin Engels (r.) ist ärztliche Direktorin des Maria-Josef-Hospitals. Foto: MJH
Kathrin Engels ist Ärztliche Direktorin des Maria Josef Hospitals in Greven und Chefärztin der Klinik für Allgemein- und Viszeralchirurgie. Mit ihr sprach unser Redaktionsmitglied Günter Benning über die Situation im zweiten Jahr der Corona-Pandemie. Wie ist die aktuelle Situation im Krankenhaus? Engels: Stabil. Wir haben im Februar gedacht, super, die Zahlen gehen runter. Da hatten wir zwei Tage hintereinander gar keinen Corona-Patienten. Dann ging es wieder hoch, aber nicht so dramatisch wie die veröffentlichten Zahlen vermuten lassen. Unsere Isolierstation ist immer belegt mit sieben bis neun Corona-Positiven oder Verdachtsfällen. In der Regel liegen ein bis zwei davon auf der Intensivstation. Heißt das, die müssen dort beatmet werden? Engels: Nicht immer, aber potenziell brauchen sie mehr Zuwendung als nur die Sauerstoffzufuhr durch die Nase. Je älter – je vulnerabler Wie schätzen Sie das Spektrum ihrer Patienten ein? Engels: Ich glaube, das letzte Jahr hat gezeigt: Je älter, je vulnerabler.
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