Eichenprozessionsspinner: Greven setzt weiter aufs Absaugen
Kein Gift und keine Schafswolle

GReven/Reckenfeld -

Saerbeck und Rheine sind die einzigen Kommunen im Kreis, die im Kampf gegen die lästigen Eichenprozessionsspinner Insektizide einsetzen. Ein Beispiel, dem Greven nicht folgen wird. Man habe gute Erfahrungen mit der bisherigen Strategien gemacht, die Spinner mit Spezialgerät von den Bäumen abzusaugen. Mit Gift hingegen würde man alle Tiere töten, die sich Umfeld aufhalten. Von Oliver Hengst, Oliver Hengst
Donnerstag, 22.04.2021, 11:45 Uhr
Veröffentlicht: Donnerstag, 22.04.2021, 11:45 Uhr
Nach Erkenntnissen der Stadt ist die bisherige Strategie erfolgreich, der Befall gehe insgesamt spürbar zurück.  
Nach Erkenntnissen der Stadt ist die bisherige Strategie erfolgreich, der Befall gehe insgesamt spürbar zurück.   Foto: Oliver Hengst
In Greven wird auch in diesem Jahr kein Gift im Kampf gegen die Eichenprozessionsspinner eingesetzt. Das haben die Mitglieder des Betriebsausschusses fast einmütig so beschlossen, nachdem die Stadtverwaltung vorgeschlagen hatte, den bisherigen Weg (ohne Gift) weiter zu verfolgen. Auslöser war ein neuerliche Antrag der Fraktion „Reckenfeld direkt“, die darin den Einsatz so genannter Bio-Insektizide gefordert hatte. Mit diesen habe etwa die Kommune Saerbeck „bei der Bekämpfung des EPS Erfolge von bis zu 90 Prozent vorzuweisen“, heißt es in dem Antrag. Doch die meisten Lokalpolitiker folgten der Argumentation von André Kintrup, der in der Stadtverwaltung für das Thema zuständig ist.
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