Walgenbach soll naturnah ausgebaut werden
„Kein Interesse, zu enteignen“

Reckenfeld -

Seit mehr als 10 Jahren wird der naturnahe Ausbau des Walgenbachs geplant. Doch Klagen von Anwohnern verhinderten bislang eine Realisierung. Die Stadt hat deshalb umgeplant. Von Oliver Hengst
Freitag, 23.04.2021, 08:31 Uhr
Veröffentlicht: Freitag, 23.04.2021, 08:31 Uhr
Im Grunde ist der Walgenbach innerorts (hier nahe der Mozartstraße) nur ein Entwässerungsgraben ohne jegliche natürliche Struktur. Das soll sich gründlich ändern.
Im Grunde ist der Walgenbach innerorts (hier nahe der Mozartstraße) nur ein Entwässerungsgraben ohne jegliche natürliche Struktur. Das soll sich gründlich ändern. Foto: Oliver Hengst
Zu gerade, zu steile Böschungen, zu geringes Gefälle des Geländes, zu warmes Wasser – der Walgenbach hat innerhalb der besiedelten Fläche von Reckenfeld viele Probleme. Vor allem aber dies: er hat zu wenig Platz in seinem Bett, wenn es mal stark regnet. Dann kann der eigentlich harmlose Bach, in der Regel höchstens knietief, so anschwellen, dass er Anwohnern in die Keller läuft. An 2010 und 2014 haben manche deshalb leidvolle Erfahrungen. „Alles Niederschlagswasser, was in Reckenfeld fällt, wird über den Walgenbach in die Ems geleitet“, sagte Klaus Rading zur Bedeutung des Baches, als der Leiter des städtischen Geschäftsbereiches Abwasser nun im Betriebsausschuss den geplanten Ausbau erläuterte. Die großen Gewerbeflächen und die Blöcke sind dabei kein Problem.
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