Erste Ausgangssperre am Samstagabend
Wenn die Welt still steht

Greven -

Befremdliche Ruhe: Auch in Greven gilt seit Samstag eine nächtliche Ausgangssperre. Doch wie sieht die Stadt aus, wenn so eine Sperre gilt? Wir haben eine Runde gedreht. Von Peter Beckmann
Sonntag, 25.04.2021, 19:15 Uhr
Veröffentlicht: Sonntag, 25.04.2021, 19:15 Uhr
Die Innenstadt ist genau so menschenleer wie die Straßen in den Wohngebieten.
Die Innenstadt ist genau so menschenleer wie die Straßen in den Wohngebieten. Foto: Peter Beckmann
Samstagabend, 22 Uhr – es gilt eine Ausgangssperre. Wann gab es das zum letzten Mal? Während des Zweiten Weltkrieges? Vermutlich. Aber auch jetzt wird ja eine Art Krieg geführt, ein Krieg gegen ein Virus und gegen die Unvernunft einiger Menschen. Der erste Eindruck an der frischen Luft: Es ist ruhig, beängstigend ruhig. Kein Auto, kein Gespräch, keine Musik – es ist einfach nur still. Selbst das Dauerdröhnen der Autobahn ist nicht zu hören. Beängstigend, so etwas sind die Menschen dieser Zeit gar nicht mehr gewohnt. Die Fahrt führt über die Königstraße, die Rathausstraße, die Umgehungsstraße. Nur ganz wenige Autos sind unterwegs. Man hat das Gefühl, das die wenigen Fahrer ängstlich herüber schauen und schnell nach Hause wollen. Fußgänger? Fehlanzeige. Aber doch, da ist jemand. Eine Frau läuft mit ihrem Hund auf dem Bürgersteig. Das darf sie auch, laut Verordnung. Befremdliche Fahrt durch Wohngebiete Dann ein ganz neues Gefühl.
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