Horstmar
Strohpuppen als Wegweiser

Mittwoch, 30.04.2008, 17:04 Uhr

Horstmar . Nach zweijähriger Vorbereitung steht das Programm für das Jubelfest zum 150-jährigen Bestehen des Schützenverein Schagern- Rockel. In den zurückliegenden Wochen und Monaten hat das Festkomitee den Ablauf beider Jubeltage geplant, organisiert und festgelegt.

Erster Vorsitzender Norbert Bröker , Oberst Bernhard Abbenhaus , Schriftführer Heinrich Schwarze-Blanke und die Schützen Heinrich Kösters und Günter Ochtrup wurden während der Generalversammlung in 2005 in den Festausschuss berufen. Sie sichteten die Unterlagen der vergangenen Jubelfeste, um anhand der Unterlagen zu sehen, wie diese Feierlichkeiten organisatorisch aufgezogen worden waren. „Daran wollen die Organisatoren anknüpfen“, heißt es in einer Pressemitteilung des Vorstands. Dieser lädt die benachbarten und befreundeten Vereine aus Horstmar, Darfeld und Schöppingen zum Sternmarsch ein, der für den 22. Mai (Donnerstag, Fronleichnam) geplant ist.

Das Schmücken der Bauer schaften Schagern, Rockel und Tinge wurde mit tatkräftiger Beteiligung der Schützenbrüder aus dem Dreiländereck begonnen. Neben zwei Terminen zum Rosenmachen der Frauen wurde ein Bogen organisiert, der die Zufahrt zum Schützenfestplatz auf dem Hof Schulze Pröbsting schmücken soll. Zudem haben die Schützen riesige Strohpuppen in der Scheune auf dem Hof Stermann erstellt, die auf das Fest hinweisen, das vom 20. bis zum 24. Mai gefeiert wird. Einer der Höhepunkte wird der Heimatnachmittag am 23. Mai (Freitag) sein. Dazu hat das Festkomitee sämtliche ehemalige Bewohner der Bauerschaft eingeladen. „Die Gäste erwartet ein abwechslungsreiches Programm“, versprechen die Initiatoren, dass auch die Zeit fürs Gespräch nicht zu kurz kommt.

An beiden Tagen wird in der Gaststätte Westarp-Schepers eine Ausstellung alter Bilder früherer Schützenfeste zu sehen sein. Viel Zeit hat das Festkomitee auch auf die Erstellung eines Festbuches verwandt, das die Geschichte und Gegenwart des Vereins und der drei Bauerschaften Schagern, Rockel und Tinge in Wort und Bild festhält. Die Autoren betraten mit ihrem Werk Neuland, weil es bisher noch keine Festschrift gab, auf die sie hätten aufbauen können. Nach vielen Abenden mit Auswahl der Bilder, Schreiben am Computer und Zusammenstellen der einzelnen Berichte konnte das Buch kürzlich in Druck gegeben werden.

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