Horstmar
„Schandfleck“ verschwindet

Sonntag, 26.12.2010, 12:12 Uhr

Horstmar-Leer - Die Stadt Horstmar hat ihre Häuser am Nahen Weg im Ortsteil Leer verkauft. Die Gebäude waren im Jahr 1953 gebaut worden. Dort fanden Vertriebene, Asylanten und Ausländer zeitweise eine Unterkunft.

Doch die Immobilien sind stark sanierungsbedürftig. Wärmeisolierung ist so gut wie gar nicht vorhanden. Die Wohnung werden mit Kohleöfen beheizt. Die Kosten für die Sanierung waren durch die Stadt nicht aufzubringen. Also entschlossen sich die Verantwortlichen, sich von den Häusern zu trennen. Gekauft haben sie Heiner Selker und Reinhard Effenberger , die in Leer ein Baugeschäft betreiben. Sie wollen die Gebäude abreißen und an gleicher Stelle neu bauen. Damit werde ein „ Schandfleck “ in der Gemeinde beseitigt, sind sich die Bewohner von Leer sicher.

Ganz akut ist der Abriss des direkt an der Straße gelegenen Hauses „Naher Weg 52“. „Sobald es die Witterung zulässt, wollen wir beginnen“, kündigt Reinhard Effenberger an. Mit seinem Geschäftspartner Heiner Selker plant er dort die Errichtung eines Doppelhauses mit vier Wohneinheiten.

Das Haus „Naher Weg 54“ ist zurzeit noch bewohnt. Es soll noch etwa zwei Jahre stehen bleiben und dann ebenfalls einem Neubau weichen. Welche Dimensionen dieser dann haben werde, stehe noch nicht fest, so die beiden Investoren.

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