Motivationsschub für die Rotkreuzler
Umzug ins neue Domizil an die Warnsveldallee und feste Ansprechpartnerin sorgen für Aufwind

Horstmar -

Der Blick nach draußen ist herrlich. Das frische Frühlingsgrün beruhigt die Augen. Die Aussicht auf die Koppelstraße, die zeitweise recht belebt ist, verspricht Abwechslung. Keine Frage, die lichten Räume des neuen Domizils des DRK-Ortsvereins an der Warnsveldallee sind gut gelungen und wirken sehr einladend. Das findet auch Elisabeth Gries. Die Verwaltungsfachangestellte, die seit dem 1. Januar nebenbei stundenweise für die Rotkreuzler vor Ort tätig ist und die administrativen Aufgaben für den Verein übernommen hat, fühlt sich in der erst kürzlich fertiggestellten Geschäftsstelle sehr wohl.

Freitag, 27.04.2012, 22:04 Uhr

Motivationsschub für die Rotkreuzler : Umzug ins neue Domizil an die Warnsveldallee und feste Ansprechpartnerin sorgen für Aufwind
Elisabeth Gries und Christian Deiters fühlen sich in der neuen Geschäftsstelle des DRK-Ortsvereins Horstmar an der Warnsveldallee 1 sehr wohl. Der Umzug in die schmucke Geschäftsstelle hat bei den Mitgliedern zu einem Motivationsschub und frischen Wind gesorgt. Foto: abi

Vom Computer an ihrem Arbeitsplatz kann sie ihren Blick über die blühenden Bäume schweifen lassen, wenn die Augen mal eine Pause von der Bildschirmarbeit brauchen. „Nur der Sonnen- und Sichtschutz fehlt noch, doch da findet sich sicher bald eine Lösung“, zeigt sich Gries , die hauptamtlich im Bauamt der Horstmarer Stadtverwaltung arbeitet, überzeugt. Da die Rente nicht mehr fern ist, und sie auch dann die Hände nicht in den Schoss legen will, hat sich die Angestellte auf die Ausschreibung des DRK-Vereins beworben, der Unterstützung zur Entlastung des Vorstandes gesucht hat, um den Verantwortlichen den Rücken freizuhalten. Immerhin müssen die Rotkreuzler seit über einem Jahr ohne einen Ersten Vorsitzenden auskommen, weil Holger Brüggemann dieses Amt zum Bedauern seiner Mitstreiter aus persönlichen Gründen aufgegeben hat (die WN berichteten). „Wir sind nicht im Streit auseinandergegangen“, betont der stellvertretende Vorsitzende, Christian Deiters , der seitdem die kommissarische Leitung inne hat. Zur Seite stehen ihm dabei Schatzmeisterin Heike Brüggemann, Rotkreuzleiter Jörg Waltersmann und Jugendrotkreuzleiterin Cornelia Brüggemann. Die vier Vorstandsmitglieder halten die Stellung, bis sich ein Nachfolger für Brüggemann gefunden hat. „Wir haben jemanden in Aussicht“, freut sich Christian Deiters, der im Gespräch mit den WN aber zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht mehr verraten will. Erst müsse alles in festen Tüchern sein, bittet der junge Mann, der auch Rotkreuzarzt ist, um Verständnis, dass man erst die Mitglieder informieren will. Spätestens während der nächsten Versammlung, die für Ende Mai/Anfang Juni vorgesehen ist, fällt dann die Entscheidung über die neue Person an der Spitze der Rotkreuzler. Erleichtert zeigt sich Deiters, dass der Verein die Phase ohne einen Chef relativ gut überstanden hat und nicht alles drüber und drunter gegangen ist. Dabei war die Zeit vor dem Umzug von der Graf-Bernhard-Straße ins neue Domizil sehr anstrengend für alle Beteiligten. Doch die Mühen haben sich gelohnt, zeigt sich der kommissarische Leiter überzeugt. Das hätte auch der „Tag der offenen Tür“ am vergangenen Sonntag gezeigt. „Wir haben viel Zuspruch bekommen und freuen uns sehr über das Interesse der Bürger“, erklärt Deiters, dass er den Verein nach diesem Motivationsschub im Aufwind sieht. Dazu hätte sicherlich auch der Umzug beigetragen, der die Freiwillige Feuerwehr und die Rotkreuzler noch enger zusammengebracht hat. So sind sie jetzt unter einem Dach mit der Wehr und dem städtischen Bauhof vereint, was die Kooperation erleichtert. Auch wenn die Rotkreuzler als kleinster Teil der drei Partner im schmucken Neubau an der Warnsveldallee in mancher Festrede vergessen worden sind, haben die Bürger durchaus registriert, wo sich der neue moderne und gut ausgestattete Sitz des DRK-Ortsvereines befindet. So strömten zahlreiche Besucher durch die Geschäftsstelle, deren Möbel zu 50 Prozent mit Spendengeldern der Lotterie Glücksspirale finanziert worden sind, wofür die Rotkreuzler ihrem großzügigem Sponsor sehr dankbar sind.

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