Kleines Gerät kann Leben retten
Volksbank Laer-Horstmar-Leer installiert an allen drei Standorten Defibrillatoren im SB-Bereich

Laer/Horstmar -

Sie sind klein, handlich, selbsterklärend und in einem roten Mini-Koffer untergebracht. Man sieht ihnen nicht an, dass sie Leben retten können, wozu Menschen in der Lage sind, die den Defibrillator benutzen. Voraussetzung dafür ist, dass es die kleinen mobilen Rettungsstationen gibt und sie von den potenziellen Helfern schnell gefunden werden.

Dienstag, 03.07.2012, 22:07 Uhr

Kleines Gerät kann Leben retten : Volksbank Laer-Horstmar-Leer installiert an allen drei Standorten Defibrillatoren im SB-Bereich
Ingrid Hillers ist die erste Besucherin der Volksbank in Laer, die den neuen Defibrillator im SB-Bereich im Beisein der Bankvorstände Ralf Hölscheidt und Hans-Christian Wahnschaffe (l.) sowie dem frisch gewählten Horstmarer DRK-Vorsitzenden, Heinz Lölfing (2.v.l.), in Augenschein nimmt. Foto: Sabine Niestert

Dafür hat jetzt die Volksbank Laer-Horstmar-Leer gesorgt, die drei der Geräte für über 5000 Euro angeschafft hat, um ihren Kunden und Mitarbeitern mehr Sicherheit zu geben. „Das Gerät steht 24 Stunden bereit und ist für jedermann zugänglich“, erklärt Bankvorstand Hans-Christian Wahnschaffe, dass es ab sofort in den SB-Bereichen jeder der drei Bankstellen in Laer , Horstmar und Leer einen Defibrillator gibt. Während einer Pressekonferenz am Dienstagmorgen in der Laerer Filiale stellen er, sein Kollege Ralf Hölscheidt , der frisch gewählten Horstmarer DRK-Vorsitzenden Heinz Lölfing und Stefan Thiemann vom DRK-Ortsverein, die Neuerwerbungen der Öffentlichkeit vor. „Am besten wäre es natürlich, wir brauchen sie nie, aber wenn der Ernstfall eintritt, sind wir gerüstet“, freut sich Bankvorstand Ralf Hölscheidt über die Anschaffungen, die beim plötzlichen Herzstillstand zum Einsatz kommen sollen. „Dann zählt jede Sekunde und man sollte keine Scheu haben, das Gerät zu aktivieren“, ermutigt Rotkreuzler Stefan Thiemann die Menschen, den Defibrillator zu benutzen. Maßgeblich hat bereits sein verstorbener Vater Heinrich als stellvertretender Laerer DRK-Vorsitzender für den Einsatz der mobilen Rettungsstationen gekämpft. Seine Mühen tragen nun Früchte. In einer Schulung haben bereits die 40 Mitarbeiter der Geldinstitutes die kleinen Geräte und ihre Funktionsweise erkundet. „Das ist wirklich nicht schwer“, betont Pressesprecher Dieter Jürgens. Vorkenntnisse seien nicht erforderlich, da akustisch klar und unmissverständlich alle notwendigen Schritte angegeben würden. Um das zu demonstrieren, schaltet er das Gerät ein. „Entfernen Sie alle Kleidungsstücke im Brustbereich“, setzt eine Männerstimme ein, die jede Bewegung langsam und deutlich erklärt und lange Pausen lässt, damit diese ausgeführt werden können. „Es ist viel schlimmer, wenn Sie gar nichts machen“, betont Stefan Thiemann, wie wichtig es ist, den „Defi“ zu benutzen. Um mögliche Berührungsängste in der Bevölkerung abzubauen, sind auch Einführungsveranstaltungen für Vereine und Verbände möglich. „Die Kfd Leer hat mich bereits darauf angesprochen“, berichtet Ralf Hölscheidt. Weitere Informationen gibt es auf der Internetseite der Volksbank unter www.volksbank-lhl.de

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