Thomas Kubendorff zu Gast
Gespräche auf Augenhöhe

Horstmar-Leer -

Der Landrat des Kreises Steinfurt hält regelmäßig Bürgersprechstunden in der

Dienstag, 22.01.2013, 11:01 Uhr

Gespräche auf Augenhöhe  bietet Landrat Thomas Kubendorff (l.) auf Initiative des CDU-Ortsvereinsvorsitzenden Ludger Hummert (Mitte) den Bürgern regelmäßig an.
Gespräche auf Augenhöhe  bietet Landrat Thomas Kubendorff (l.) auf Initiative des CDU-Ortsvereinsvorsitzenden Ludger Hummert (Mitte) den Bürgern regelmäßig an. Foto: fn

Gut angenommen werden die Sprechstunden des Landrates Thomas Kubendorff , die in regelmäßigen Abständen auf Initiative des Leerer CDU-Vorsitzenden Ludger Hummert in der Grollenburg stattfinden. Dort bringen Besucher ihre ganz privaten Anliegen vor. Kubendorff begründet das besondere Engagement fürs Dorf mit dem guten nachbarschaftlichen Verhältnis. Schließlich gehöre er dem Dörfer Schützenverein an.

Gesprächsstoff gab es auch bei der jüngsten Sprechstunde wieder reichlich. So monierten Anlieger und unmittelbar Betroffene am Feldbahnhof, dass die Fahrzeuge aus Burgsteinfurt kommend viel zu schnell in Richtung Ortsmitte fahren. Das Verkehrszeichen mit der Geschwindigkeitsbegrenzung auf 70 Stundenkilometer stehe viel zu nah an der Ortsteinfahrt. Am Feldbahnhof befänden sich zwei Bushaltestellen mit Schülerverkehr. Außerdem habe der Querverkehr aus dem Baugebiet Biewing zugenommen.

Die Bitte an den Landrat lautete, sich für ein Versetzen des Verkehrszeichens mit der Geschwindigkeitsbegrenzung in Richtung Burgsteinfurt einzusetzen und außerdem vermehrte Geschwindigkeitskontrollen anzuordnen.

Da es sich bei der Burgsteinfurter Straße um eine Kreisstraße handelt, ist für entsprechende verkehrsrechtliche Maßnahmen der Kreis zuständig. Kubendorff versprach, den Wunsch im Kreishaus prüfen zu lassen.

„Ich hätte nie gedacht, dass mein Anliegen so schnell Gehör findet,“ freute sich ein Besucher aus Burgsteinfurt. Dabei ging es um die neue „RadBahn“. Gegenwärtig böte der Radweg von Burgsteinfurt kommend in Richtung Darfeld einen hervorragenden Blick auf die münsterländische Parklandschaft. Man solle die Optik nicht durch hohe Bäume oder Sträucher schmälern, lautete die Bitte des Anliegers, die der Landrat nachvollziehen konnte.

Kubendorff versprach, Kontakt mit dem Bauhof wegen der notwendigen Pflegemaßnahmen an Bäumen und Sträuchern Kontakt aufzunehmen. Gefallen fand der Landrat an dem Vorschlag, einen Förderverein für die „RadBahn“ zu gründen. Mit ihm könnten kleinere Projekte, wie beispielsweise die schon seit Monaten gewünschte Bestellung von Schablonen für das Beschriften der Hektometersteine schneller realisiert werden, hieß es.

Welche Fortschritte es bei den Bestrebungen gebe, Cafés, Restaurants, Gaststätten und andere Einkehrmöglichkeiten mit Toiletten direkt an der „RadBahn“ anzuschließen, lautete eine weitere Frage.

Eine öffentliche Toilettenanlage an der Strecke schloss der Landrat allerdings aus. Vielmehr müsse es gezielte Hinweise auf die örtliche Gastronomie geben, erklärte der Besucher.

Inwieweit das am Bahnhof in Horstmar geplante „Schweinemuseum“ in die Überlegungen mit einbezogen werden könne, wollte Mitinvestor Ludger Hummert klären.

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