Die 40-Prozent-Hürde genommen
Horstmar hat es geschafft

Horstmar -

Die Burgmannsstadt mit den Ortsteilen Horstmar und Leer bekommt das Glasfasernetz. Ein örtlicher Unternehmer hat sich bereiterklärt, die noch 50 fehlenden Verträge zu übernehmen.

Freitag, 26.07.2013, 15:07 Uhr

Seit dem 13. April haben die Bewohner von Horstmar die Chance auf ein eigenes Glasfasernetz in ihrem Ort. Voraussetzung ist, dass sich mindestens 40 Prozent der anschließbaren Haushalte für einen Glasfaseranschluss entscheiden.

Die Frist der regulären Nachfragebündelung endete am 22. Juni mit einem Ergebnis von 28 Prozent. Für einen wirtschaftlichen Ausbau reichte das nicht aus. Die Frist wurde von der BORnet GmbH in Absprache mit dem Investor des Netzes bis zum 20. Juli verlängert (die WN berichteten).

Jetzt steht auch das Ergebnis der Verlängerung fest. Die 40-Prozent-Hürde wurde genommen und Horstmar bekommt das Glasfasernetz. Das teilt das Borkener Telekommunikationsunternehmen in einer Presseverlautbarung mit.

Es gab eine starke Bürgerinitiative in Horstmar, durch deren Einsatz und Engagement noch viel erreicht wurde. Letztlich war die Entscheidung dennoch knapp, so das Unternehmen.

Durch eine Zusammenlegung der Orte Horstmar und Leer und das großzügige Angebot eines Horstmarer Unternehmers konnte aber das Projekt zum Erfolg geführt werden. Ein Unternehmer aus Horstmar hat sich bereiterklärt, 50 noch fehlende Verträge zu übernehmen.

BORnet-Geschäftsführer Stephan Klaus freut sich über das Ergebnis: „Schlussendlich gab es viele Faktoren, die zum Erfolg des Projekts beigetragen haben. Das ist ein großartiges Ergebnis, welches auch den Zusammenhalt der Bewohner widerspiegelt. Darauf können die Horstmarer stolz sein.“

Der nächste Schritt wird nun die zeitliche und organisatorische Feinplanung für das Bauvorhaben sein. Parallel zur Kabelverlegung finden dann die Hausbegehungen statt, wobei jeder Haushalt besucht wird, der einen Vertrag bei der BORnet GmbH eingereicht hat, um einen geeigneten Installationsort für das Endgerät festzulegen. Die BORnet wird die Kunden in den kommenden Wochen und Monaten auf dem Laufenden halten.

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