Gefahrenpunkt an der Radbahn
Querung der Kreuzung ist gefährlich

Horstmar -

Der SPD-Ortsverein Horstmar-Leer fordert eine Entschärfung des Kreuzungsbereiches Borghorster Weg/Bahntrassenweg, bevor etwas an der Gefahrenquelle etwas passiert.

Dienstag, 13.08.2013, 23:08 Uhr

„Das könnte gefährlich werden“, haben kritische Beobachter bereits während der offiziellen Einweihung des zweiten Abschnitts der Radbahn am 15. April 2012 angemerkt. Sie meinten die Querung des Bahntrassenweges mit dem Borghorster Weg nahe der Gärtnerei Frieling auf Horstmarer Gebiet.

Auch wenn es sich dabei um eine kleine Straße handelt, herrscht dort zeitweise reger Verkehr, da sie zum Sportstadion und zum Jugendtreff führt. Nutzer der Radbahn, von denen einige auf diesem Streckenabschnitt viel zu schnell und rücksichtlos unterwegs sind, gefährden nicht nur sich, sondern auch andere Verkehrsteilnehmer.

„Ein Schild, dass darauf hinweist, dass die Straße zeitweise stark frequentiert wird und dass die Radler keine Vorfahrt haben, würde schon reichen“, lauteten seinerzeit einige Stimmen, als sich die Burgmannsstädter mit den Laerer Radlern im Sternmarsch zum Burgsteinfurter Bahnhof aufmachten.

Die Problematik greift jetzt der SPD-Ortsverein Horstmar / Leer auf. Wie dessen Vorsitzender Guido Over in einem Schreiben begründet, hätten einige Bürger der Stadt seine Partei darauf aufmerksam gemacht, dass es sich hier um eine Gefahrenstelle handelt und dass es dort schon häufiger zu verkehrskritischen Situationen gekommen sei. So führen Radfahrer ohne Verminderung der Geschwindigkeit und ohne Rücksichtnahme auf den Verkehr auf dem Borghorster Weg über die Kreuzung.

„Wir sind der Meinung, dass es nicht erst zu einem Unfall mit Sach- oder Personenschaden kommen muss, damit diese Stelle entschärft wird“, begründet der SPD-Vorsitzende den Antrag der Sozialdemokraten, dass Thema in der nächsten Sitzung des Bau-, Planungs- und Umweltausschusses nach der Sommerpause zu behandeln und entsprechende Verkehrssicherheitsmaßnahmen vorzunehmen.

Sollte die Stadt Horstmar in diesem Fall nicht zuständig sein, müsse sich die Verwaltung mit den zuständigen Entscheidungsträgern oder Behörden in Verbindung setzen, lautet die Forderung der Genossen.

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