Projektidee der Heimatvereine
Schutz im Bahnwärterhäuschen

Horstmar/Laer/Steinfurt -

Die Heimatfreunde wollen entlang der Radbahn Münsterland drei ehemalige Bahnwärterhäuschen wieder aufstellen, um den Radlern und Fußgängern Schutz vor Regen zu bieten. Die Posten schützen aber nicht nur vor widrigem Wetter, sondern sie weisen gleichzeitig als kulturhistorischer Baustein auf die besondere Bedeutung der Bahnstrecke hin.

Samstag, 07.12.2013, 13:12 Uhr

Noch attraktiver soll die Radbahn Münsterland werden. Um den Radlern und Fußgängern bei Regen künftig eine Unterstellmöglichkeit zu bieten, planen die Heimatvereine Horstmar , Laer, Steinfurt und Borghorst ehemalige Bahnwartehäuschen auf ihren jeweiligen Abschnitten zu errichten (die WN berichteten).

„Die Posten schützen aber nicht nur vor widrigem Wetter, sondern sie weisen gleichzeitig als kulturhistorischer Baustein auf die besondere Bedeutung der Bahnstrecke hin“, betonte der Horstmarer Heimatvereinsvorsitzende, Prof. Dr. Anton Janßen , der im jüngsten Horstmarer Haupt- und Finanzausschuss über das Projekt berichtete. Dabei bat er die Stadt um ihre Unterstützung, um das Vorhaben realisieren zu können.

Wie Janßen erklärte, handelt es sich um drei Bahnwartehäuschen, deren Bauzeichnungen noch vorhanden sind. Sie standen in Horstmar bei der Hofzufahrt Thiemann, zwischen Laer und Darfeld sowie in der Dumte Posten 48 (Veltrup). Die Heimatfreunde haben dafür erfolgreich in ihren Archiven nach alten Fotos und Bauplänen gesucht. Das Bild vom Posten aus Horstmar stammt beispielsweise aus dem Jahr 1987 und die anderen Bilder sind sogar noch älter.

„Die neuen Häuschen sollen den alten nachempfunden werden“, kündigte Janßen an, dass man aus Kostengründen und um Vandalismus zu verhindern, auf die Türen und Fenster verzichten wollte.

Positiv standen der Hauptausschuss und Robert Wenking dem Vorhaben gegenüber. Wie der Bürgermeister berichtete, habe die Gemeinde Laer die Unterstützung des Projektes bereits schriftlich zugesagt. Für alle drei Bahnwartehäuschen wird mit Kosten von insgesamt rund 40 000 Euro gerechnet. Kommt das Projekt zustande, wollen die Initiatoren die Arbeit der Wiederaufstellung in die eigenen Hände nehmen. Jeder Heimatverein soll für das Häuschen auf seinem Gebiet verantwortlich sein.

Anträge auf Fördermittel wollen die Heimatfreundefür das Gesamtprojekt an die NRW-Stiftung und die Gemeinnützige Gesellschaft beim Kreis Steinfurt stellen. Unter dem Vorbehalt einer Unterstützung empfahl der Ausschuss dem Rat der Stadt Horstmar, der Projektidee „Bahnwärterhäuschen“ zuzustimmen. Sollte das Vorhaben umgesetzt werden, läge die anschließende Unterhaltungspflege bei der Stadt.

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