Bürgermeister Robert Wenking bringt den Haushalt ein
Gewerbesteuer soll erhöht werden

Horstmar -

Vorgesehen ist unter anderem eine Erhöhung der Gewerbesteuer um einen Prozentpunkt auf 412 von Hundert (fiktiver Hebesatz). Der fiktive Hebesatz ist Berechnungsgrundlage für die Zuweisungen des Landes an die Kommunen.

Mittwoch, 11.12.2013, 23:12 Uhr

Bürgermeister Robert Wenking wird am Donnerstag (12. Dezember) den Haushaltsplan im Rat einbringen. Die Sitzung beginnt um 18 Uhr im historischen Rathaus. Vorgesehen ist unter anderem eine Erhöhung der Gewerbesteuer um einen Prozentpunkt auf 412 von Hundert (fiktiver Hebesatz ). Der fiktive Hebesatz ist Berechnungsgrundlage für die Zuweisungen des Landes an die Kommunen.

Die Grundsteuer A wurde bereits im laufenden Haushaltsjahr von 209 auf 259 vH angehoben, was 17 000 Euro zusätzlich in die Stadtkasse spülte. Jeder Prozentpunkt macht rund 350 Euro aus.

Um Geld geht es auch beim Jahresabschluss der Stadtwerke Horstmar für das Wirtschaftsjahr 2012. Die Bilanz schließt auf der Aktiv- und Passivseite mit knapp 10,235 Millionen Euro ab. Auf der Passivseite schlagen Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten mit 1,259 Millionen Euro zu Buche. Sie betreffen ausschließlich Investitionen in Sachanlagen des Abwasserwerkes. In 2012 wurden planmäßig 80 000 Euro getilgt.

Im Eigenbetrieb Wasser/Abwasser verringerte sich das Rohergebnis von 1,16 Millionen Euro in 2011 auf 988 220 Euro im vergangenen Jahr. Der Jahresüberschuss ging von 245 000 auf 161 821 Euro zurück, davon entfielen 28 229 Euro auf das Wasserwerk.

Im Wirtschaftsplan 2013 sind die Leitungsnetzerneuerung in Haltern mit 100 000 Euro vorgesehen, im Bereich Abwasser die Sanierung des Netzes mit 465 000 Euro, die Umgestaltung des Leerbachs mit 180 000 Euro.

Aus der Beteiligung am Windpark Schöppingen haben die Stadtwerke von 2001 bis 2012 Ausschüttungen von insgesamt 741 000 Euro erhalten.

Der Wirtschaftsplan für das Geschäftsjahr 2013 sieht einen Jahresüberschuss von 151 000 Euro vor, heißt es im Ausblick der Wirtschaftsprüfer. Die Umstellung der Abwassergebühren nach Grundlage des Frischwasserverbrauchs habe die Gebühreneinnahmen verstetigt, so die Prüfer.

Anzeige
http://event.yoochoose.net/news/705/consume/10/2/2097456?categorypath=%2F2%2F84%2F61%2F93%2F105%2F171%2F1782123%2F2582979%2F
Nachrichten-Ticker