Zwei spannende Themen
„Nicht nachvollziehbare Ideologie“

Horstmar-Leer -

So ging es während der jüngsten Bürgersprechstunde mit der CDU-Landtagsabgeordneten Christina Schulze Föcking in der Grollenburg in Leer

Dienstag, 22.07.2014, 17:07 Uhr

Viel Zeit nahm sich Christina Schulze Föcking anlässlich ihrer Sprechstunde im Keller der Grollenburg. Dabei waren der Radweg in Richtung Schöppingen und die Änderung des Landesjagdgesetzes nur einige der Themen, über die sich die CDU-Landtagsabgeordnete mit den Bürgern unterhielt und diskutierte.

Bereits im Jahr 2011 hatte die Christdemokratin eine Kleine Anfrage an die Landesregierung gerichtet, wann mit dem Netzschluss des Radweges in der Bauerschaft Haltern in Richtung Schöppingen zu rechnen sei. Jetzt konnte die Besucherin jüngste Ergebnisse aus der Prioritätenliste mitteilen. Nach Auskunft von Engelbert Rauen , dem Vorsitzenden des Regionalrates, sei der Radweg in der Rangfolge nach oben gerutscht und werde nun auf Platz 13 geführt.

Nach jüngsten Informationen könne damit in zirka drei Jahren mit der Verwirklichung gerechnet werden. Zumindest stehen schon mal die gesamten Baukosten in Höhe von 451 000 Euro fest.

Erfreut zeigte sich Ludger Hummert über diese Nachricht. Der Leerer CDU-Ortsvereinsvorsitzende hatte sich vehement mit zahlreichen Schreiben an die zuständigen Minister für die Verwirklichung der Maßnahme eingesetzt.

„Wir wissen noch nichts genaues, was in der Novellierung des Jagdgesetzes steht“, beantwortete Christina Schulze Föcking eine Frage von Chris Große Kleimann. Es werde, wie bereits durchgesickert, erhebliche Einschränkungen bei der Jagdausübung geben und man könne nur noch wenige Wildarten bejagen.

Schon jetzt beobachte Chris Große Kleimann eine Zunahme der Krähen und Dohlen. Wenn es so komme, dass man diese nicht mehr schießen dürfe, könne man gleich das Projekt der Lerchenfenster auf den Äckern aufgeben, gab die Politikerin zu bedenken. Es gebe sicherlich auch bei den Jägern schwarze Schafe, aber in der Regel gingen diese sehr verantwortungsvoll mit der Flora und Fauna um.

Die Landtagsabgeordnete machte das auch fest am Verhalten der Jäger im vergangenen Herbst, als man wegen des geringen Wildbesatzes viele Jagden absagte, um das Revier zu schonen. Die Jagd sei eines der natürlichsten Dinge und habe es immer schon gegeben.

Bei der Novellierung des Jagdgesetzes gehe es um „pure Umsetzung einer nicht nachzuvollziehenden Ideologie“, meinte die Landtagsabgeordnete.

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