Zuwachs fürs Schweinemuseum
Noch mehr Schweine-Glück

Horstmar-Leer -

Um 2000 Exemplare gewachsen ist die Sammlung für das geplante Schweinemuseum. Darüber freuen sich die künftigen Betreiber Norbert Wiechers, Ludger Hummert und Albert Krotoszynski.

Mittwoch, 31.12.2014, 13:12 Uhr

Albert Krotoszynski, Norbert Wiechers und Ludger Hummert
Albert Krotoszynski, Norbert Wiechers und Ludger Hummert Foto: fn

„2000 Schweine finden in Horstmar ein zu Hause und eine neue Bleibe“, freuen sich Norbert Wiechers , Ludger Hummert und Albert Krotoszynski . Diese Tiere sind jetzt von Berlin und Leipzig nach Horstmar umgezogen. Noch liegen die Exponate in Umzugskartons, sollen aber demnächst im Schweinemuseum in der Abfertigungshalle am Horstmarer Bahnhof der Öffentlichkeit gezeigt werden.

Wiechers, Hummert und Krotoszynski wollen demnächst ein Schweinemuseum eröffnen. Ein Bericht der Westfälischen Nachrichten, der auch im Internet stand, führte zu den Kontakten zu Personen nach Berlin und Leipzig, die selbst eine Schweinchensammlung angelegt haben, sich aber aus verschiedenen Gründen davon trennen müssen. Deswegen recherchierten und fanden dabei die Telefonnummer von Norbert Wiechers.

„Wir waren schon überrascht, als wir Anrufe bekamen,“ bedauert das Trio, dass es noch keine funktionierende Homepage hat. Sowohl die allein stehende Dame in Leiplzig als auch das Ehepaar in Berlin wollten ihre Schweine-Sammlung keineswegs lieblos auf dem Flohmarkt verscherbeln. Vielmehr kam es ihnen darauf an, dass ihre Vierbeiner in Liebhaber-Hände geraten. Umso erfreuter waren sie, als sie erfuhren, dass ihre Exponate in einer Ausstellung eine dauerhafte Bleibe finden werden.

Der Umzug nach Horstmar war kein Problem, denn Norbert Wiechers stellte einen Transporter zur Verfügung. Er machte sich mit Ludger Hummert auf den Weg. In Berlin trafen die beiden auf das Ehepaar an, das insgesamt 500 Schweine besaß. Der Mann hatte als Leiter einer Tierkörperbeseitigungsanstalt gearbeitet und damit sozusagen eine Verbindung zu Schweinen. Sie wollten sich jetzt von den Exemplaren trennen, weil sie einen Großteil ihrer Wohnung einnahmen.

In Leipzig lernten sie eine 55-Jährige kennen, die in ihrer 80 Quadratmeter großen Wohnung insgesamt 1500 Schweine gesammelt hatte. Die Frau musste der nächsten Generation Platz machen und war sehr froh, dass sie gute Liebhaber für ihre Sammlung gefunden hatte.

Und dann erzählt Norbert Wichers noch von einem interessanten Telefonanruf aus Mainz. Von dort habe ihm jemand angeboten, die Schweine-Sammlung übernehmen zu können. „Natürlich haben wir zugesagt und waren verwundert, sogar im Testament dieses Mannes mit dem Anspruch auf die Sammlung berücksichtigt worden zu sein“, so Wiechers. Ob Sparschwein oder Kuscheltier, Kitsch oder echte Raritäten , alles wird demnächst in der Halle des Horstmarer Bahnhofes zu sehen sein. Es seien etwa 3.500 Exemplare geben die Initiatoren ohne Übertreibung an.

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