Großes Höhenfeuerwerk
Geschossen wird aus allen Rohren

Horstmar -

Dieses gehört zu den Höhepunkten des Sommernachts-Picknicks, zu dem der Stadtmarketingverein „HorstmarErleben“ am Samstag (15. August) zum ersten Mal einlädt. Unabhängig von der Witterung wird dieses gegen 22.30 Uhr gezündet und ganz Horstmar durch die zahlreichen Lichteffekte erhellen. Cheffeuerwerker Markus Hemesath aus Emsdetten ist dafür verantwortlich.

Freitag, 14.08.2015, 07:08 Uhr

„Von den Bürgern mit den Bürgern“ lautet das Motto des ersten Sommernachts-Picknicks, zu dem der Stadtmarketingverein „ HorstmarErleben “ am Samstag (16. August) einlädt (wir berichteten). Zu den Höhepunkten gehört auch ein riesiges Höhenfeuerwerk . Unabhängig von der Witterung wird dieses gegen 22.30 Uhr gezündet und ganz Horstmar durch die zahlreichen Lichteffekte erhellen.

„Wir böllern die Wolken weg“, gibt sich Vorsitzender Dirk Preckel hinsichtlich des Wetters zuversichtlich. Zusammen mit dem Geschäftsführer Hubertus Brunstering hat er dieses Event organisiert und in Stefan Kappelhoff einen Sponsor gefunden. Die Firma Kappelhoff feiert an diesem Abend ihr 20-jähriges Bestehen und übernimmt die Kosten für das Höhenfeuerwerk. Dafür darf Stefan Kappelhoff dann auch den roten Knopf drücken und damit das Feuerwerk eröffnen.

Cheffeuerwerker Markus Hemesath aus Emsdetten war bereits vor Ort, um Einzelheiten mit den Veranstaltern abzuklären. Er übt bereits seit 17 Jahren den Beruf des Pyrotechnikers aus. Allein die Ausbildung mit Abschluss einer staatlichen Prüfung habe zirka 25 000 Euro gekostet, erklärte er den Organisatoren. Hinzu komme die Anschaffung eines speziellen Fahrzeuges.

„Die Investitionen haben sich gelohnt,“ erklärt Markus Hemesath, denn zwischenzeitlich sei er in ganz Deutschland und auch in den benachbarten Niederlanden gefragt. So habe er bereits bei der Kieler Woche ein Feuerwerk gezündet und sei auch in der Fernsehsendung „Galilei“ aufgetreten.

Wenigstens sechs bis acht Stunden vor dem Countdown wird der Feuerwerker am Samstag vor Ort sein. Die rechtlichen Voraussetzungen für das Feuerwerk sind durch die Genehmigung der Stadt geschaffen. Auch das Grundstück, auf dem die Abschussrampen stehen, ist bereits erkundet. Es liegt an einem Grundstück entlang der Allee in Richtung Koppelfeld. Dort wird der Pyrotechniker seine glasfaserverstärkten Kunststoffrohre aufstellen, aus denen dann acht Minuten lang nach der elektrischen Zündung, ausgelöst durch Stefan Kappelhoff, aus allen Rohren geschossen wird.

Der Cheffeuerwerker verspricht ein farbenfrohes Spektakel. Er erwartet wie immer leuchtende Augen, Gänsehaut, das vielstimmige „Ahhhh“ und „Ohhhh“ der Zuschauer, die das funkelnde Farb- und Lichtspiel am Himmel betrachten.

Vom Gelingen des Höhenfeuerwerkes zeigt sich Vorsitzender Dirk Preckel überzeugt, denn bereits 2008 hat er mit der Firma HPR den Experten erlebt und ihn bei seiner Arbeit live erleben dürfen.

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