Neues Trauzimmer in Horstmar
„Ja sagen“ im gräflichen Schloss

horstmar -

b sofort kann sich Paare auf dem Wasserschloß Haus Alst das Ja-Wort geben. Für Hochzeitsfotos stehen die Außenlagen zur Verfügung, ebenso ein Raum für eine (Sekt-)Empfang.

Mittwoch, 11.11.2015, 17:11 Uhr

Nahmen das Trauzimmer auf dem Wasserschloss Haus Alst in Augenschein (v.l.): Klaus Brunstering ( Stadt Horstmar) Bürgermeister Robert Wenking, Standesbeamtin Andrea Dichtler, Gräfin Sybille und Dr. Burchard Graf von Westerholt
Nahmen das Trauzimmer auf dem Wasserschloss Haus Alst in Augenschein (v.l.): Klaus Brunstering ( Stadt Horstmar) Bürgermeister Robert Wenking, Standesbeamtin Andrea Dichtler, Gräfin Sybille und Dr. Burchard Graf von Westerholt Foto: fn

„Frau Dichtler , nehmen Sie schon mal Platz und gewöhnen sich an den neuen Arbeitsplatz“, fordert Bürgermeister Robert Wenking schmunzelnd seine Standesbeamtin auf. Der Grund: Das neue herrschaftliche Trauzimmer im Haus Alst, das jetzt seiner Bestimmung übergeben wurde. Über eine breit angelegte Wendeltreppe gelangt man in den stilvoll eingerichteten Raum. „Hier können sich Heiratswillige das Ja-Wort geben und zwar ab sofort“, verkündet Hausherr Dr. Burchard Graf von Westerholt .

Ein weiterer Raum bietet ausreichend Platz für einen Empfang mit Umtrunk. Für Hochzeitsfotos stehen die Außenanlagen des Wasserschlosses zur Verfügung.

„Wir als Stadt Horstmar wollen neben den Trauzimmern im Alten Rathaus und im Borchorster Hof weitere Alternativen bieten, denn die standesamtliche Trauung bekommt eine zunehmend größere Bedeutung“, nennt Bürgermeister Wenking den Grund für das zusätzliche Angebot, das nicht nur von Horstmarern sondern von allen Heiratswilligen auch außerhalb der Stadt genutzt werden könne. Da sei das Angebot der Hauseigentümer Dr. Burchard Graf von Westerholt und seiner Gattin Sybille gerade willkommen gewesen.

Diese wollten den Raum, in dem ehemals schon der Westfälische Bauernkönig Burghard Freiherr von Schorlemer Alst residierte, einer wirtschaftlichen Nutzung zuführen.

Seit dem Tode seines Vaters vor eineinhalb Jahren und dem Wegzug der Mutter stünde der ehemals als Wohnzimmer genutzte Raum für andere Zwecke zur Verfügung. Für Trauungen auf Haus Alst sind als feste Termine pro Monat zwei Freitage und zwei Samstage (bis mittags) vorgesehen. Ausnahmen würden nach Absprache bei besonderen Daten gemacht.

„Trauen lassen kann sich hier jeder, ob Mann oder Frau, oder zwei Herren oder zwei Damen. Es gibt keine Einschränkungen“, erklärt der Hausherr. Natürlich könne man sich das Ambiente vorher anschauen, erklärt Sybille Gräfin von Westerholt, denn schließlich solle es gefallen und außerdem sei das Ganze auch nicht kostenlos.

Für das Standardpaket berechnet die Familie von Westerholt einen Betrag von 300 Euro. Dazu gehört die Trauung im Trauzimmer und die gut einstündige Nutzung eines Nebenraumes. „Wenn wir außerhalb unserer Räume trauen, nimmt die Stadt einen Gemeinkostenzuschlag von 30 Euro,“ fügt Bürgermeister Wenking hinzu.

„Ich gehe fest davon aus, dass sich die Anzahl der Trauungen erhöht. Bis jetzt haben insgesamt 32 Paare p.A. das Ja-Wort gegeben“ freut sich die Standesbeamtin Andrea Dichtler über das zusätzliche Angebot der Stadt.

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