Dankeschön für Ehrenamtliche im Dorfladen
Ohne die Helfer geht es nicht

Horstmar-Leer -

„Jede Hilfestellung, die wir nicht bezahlen müssen, entlastet uns auf der Kostenseite“, lobt Klaus Rüße, der Aufsichtsratsvorsitzende des Leerer Dorfladens, bei jeder sich bietenden Gelegenheit die uneigennützige Arbeit der Ehrenamtlichen in der dörflichen Einrichtung. So zuletzt während der Jahreshauptversammlung des Dorfladens und beim monatlichen Grillen.

Sonntag, 11.09.2016, 13:09 Uhr

Der Dank von Norbert Rüße (4.v.r.) galt (v.l.) Engelbert Meis, Jörg Anthe, Wael Alsharaf, Elisabeth Rzeha, Norbert Möllerfeld und Monika Braun (vorne) für ihren Einsatz im Dorfladen. 
Der Dank von Norbert Rüße (4.v.r.) galt (v.l.) Engelbert Meis, Jörg Anthe, Wael Alsharaf, Elisabeth Rzeha, Norbert Möllerfeld und Monika Braun (vorne) für ihren Einsatz im Dorfladen.  Foto: fn

Diese aktive Mithilfe zeige ihm aber auch, dass die Helfer es verstanden haben, was man mit dem Dorfladen auch zeigen wolle: Es sei ein Projekt von vielen für viele. Er wünschte sich, dass man bald sagen könnte „von allen für alle“, aber das scheine noch ein längerer Weg zu werden. Er hoffe nur, dass denen, die mitarbeiten an diesem Gemeinschaftsprojekt, nicht die Puste ausgehe.

Als kleine „Wegstärkung“ verstehe er daher auch den Gutschein über 25 Euro verbunden mit einen persönlichen Dank für das Engagement. Und das schöne dabei ist: Der Dorfladen wird mit den Gutscheinen nicht belastet. Er habe sich keine Sponsoren gesucht, sondern sehr gerne die Kosten für die Gutscheine übernommen, so Rüße bei der Übergabe der Gutscheine.

Ohne Anspruch auf Vollständigkeit sprach Klaus Rüße einen ganz persönlichen Dank an die Helfer aus. Er nannte Ralf Hölscheidt für dessen Unterstützung bei zahlreichen finanziellen Fragen. Antonius Wolbert und Josef Husmann haben sich um die Verbindung zum Hause Loreto gekümmert und wie Addi Schmitz mitgeholfen bei den Vorbereitungen zum monatlichen Grillen. Monika Braun helfe beinahe täglich im Dorfladen beim Ein- und Aussortieren der Waren. Sie werde, so Klaus Rüße, mittlerweile die „gute Seele des Ladens“ genannt.

Auch Elisabeth Rzeha helfe fast täglich unentgeltlich. Regelmäßig donnerstags und manchmal auch dienstags sei Norbert Möllerfeld beim Einräumen neuer Artikel im Laden. Speziell um die Elektrik kümmerten sich Engelbert Meis und Walter Ahlers. Wenn es um individuelle Lösungen zur Ladeneinrichtung, Plakate oder Rechnungserstellungen geht, sei immer die Hilfe von Jörg Anthe gefragt. Zu erwähnen sei noch Dieter Joormann und seit Kurzem seien auch Dieter Rosenberger und Helmut Elferich im Einsatz.

Ohne damit die Arbeit der anderen ehrenamtlichen Helfer zu gering zu schätzen, hob Klaus Rüße den Syrer Wael Alsharaf hervor. Er komme regelmäßig dienstags zum Einräumen der Molkereiprodukte. Als ihn die Flüchtlingsbeauftragte Claudia Berning vor ein paar Monaten ansprach, sei er sofort bereit gewesen, auch wenn er damals noch wenig Deutsch gesprochen habe „Ja, gerne helfe ich. Ich bin so dankbar, dass uns hier so viel geholfen wird. Wir haben hier so viel Gutes erfahren“, sagt er. Schöner Nebeneffekt seiner Hilfe sei gewesen, dass er so schnell neue Wörter für die täglichen Lebensmittel lernte. Heute fühle er sich in Leer so wohl, dass er weiter hier wohnen möchte, wenn er seine Anerkennung als Flüchtling bekomme.

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