Zweiter Horstmarer Jägertag kam gut an
Natur und Jagd erleben

Horstmar -

„Wir wollen den Menschen die heimische Natur näher bringen und die Zusammenhänge zwischen Natur und Jagd verständlich machen“, versprachen die Organisatoren des zweiten Horstmarer Jägertages. Sie hielten Wort.

Montag, 26.09.2016, 16:09 Uhr

Eine Attraktion waren der Uhu „Mephisto“ von Elmar Vill. Auch am Stand der Falkoniere konnten die Vögel aus nächster Nähe betrachtet werden. In der rollenden Waldschule (kl. Bild) lernten Kinder die heimische Tierwelt kennen.
Eine Attraktion waren der Uhu „Mephisto“ von Elmar Vill. Auch am Stand der Falkoniere konnten die Vögel aus nächster Nähe betrachtet werden. In der rollenden Waldschule (kl. Bild) lernten Kinder die heimische Tierwelt kennen. Foto: Regina Schmidt

Die Jäger sind fester Bestandteil unserer Gesellschaft und für den Natur- und Umweltschutz unverzichtbar“, betonte Bürgermeister Robert Wenking zur Eröffnung des zweiten Horstmarer Jägertages . Unter dem Motto „Natur und Jagd erleben“ wurde den Besuchern ein ebenso informatives wie unterhaltsames Programm geboten, nicht nur für das Fachpublikum. „Wir wollen den Menschen die heimische Natur näher bringen und die Zusammenhänge zwischen Natur und Jagd verständlich machen“, lautete das Ziel der Veranstalter. Der Stadtmarketingverein HorstmarErleben , der Hegering Horstmar-Leer und die Schützenbruderschaft St. Katharina hatten den Jägertag gemeinsam organisiert.

Bereits zur Eröffnung um 11 Uhr durch das Jagdhornbläser-Corps des Hegeringes strömten zahlreiche Gäste auf das Gelände am Schützenhaus. Erster Höhepunkt war die Präsentation der Greifvögel durch Mitglieder des „Ordens deutscher Falkoniere“. Dessen Bundesvorsitzender, Ralf Karthäuser , erläuterte die Vogelarten und Techniken der „Beizjagd“. Falken, Bussarde, Uhus und der majestätische Steinadler faszinierten die Besucher und waren die Stars des Tages. „Die Falknerei zählt zum Weltkulturerbe“ so Elmar Vill aus Horstmar , dessen Uhu „Mephisto“ den Besuchern gelassen entgegensah.

Weitere Publikumslieblingen waren die Jagdhunde. Die Vielfalt der Rassen stellte Ludger Becks, Hundeobmann des Hegeringes, auf der Bühne vor. Kleine und große Münsterländer, Deutsch-Drahthaar, Irisch Setter, Bracken, Dackel und Retriever sind treue Begleiter der Jäger und haben verschiedene Aufgaben. Eine Ausstellung mit Frettchen komplettierte das „tierische“ Programm des Jägertages.

Die eigene Zielsicherheit konnten die Gäste am Schießstand der Katharinen im Schützenhaus erproben. Für Kleinkaliber und Luftgewehr gab es ein Preisschießen. Der Nachwuchs versuchte sich beim Scheibenschießen mit dem Lasergewehr. Im „Schießkino“ des Hegeringes mussten virtuelle Wildschweine erlegt werden. Wie Robin Hood fühlten sich die Besucher beim Bogenschießen.

Die Jäger trafen sich zum Erfahrungsaustausch an den verschiedenen Ständen. Angeboten wurde Jagdzubehör von wetterfester Kleidung, über Messer und Ferngläser bis hin zu Locktauben und Gehörnbrettchen oder Fachliteratur. Auf reges Interesse stießen die Fachvorträge der Jagdschule Scheller zum Thema „Wildschäden in Wald und Feld“ und der App „Modernes Reviermanagement“. Eine Ausstellung mit Geländewagen und Quads ließ die Herzen der Technik-Fans höher schlagen.

In der „Rollenden Waldschule“ konnten die Kinder die heimische Tierwelt kennenlernen. Zum Motto „Natur erleben“ hatte der Stadtmarketingverein einen Malwettbewerb organisiert. Die besten Werke wurden am Sonntagnachmittag prämiert Bis zum Abend herrschte reger Andrang. Es war ein spannender Tag für Jäger und Nicht-Jäger.

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