160 Jahre Kirchenchor Ss. Cosmas und Damian
Grandios und unverzichtbar

Horstmar-Leer -

Mit mehr als 150 Gästen feierte der Kirchenchor von Ss. Cosmas und Damian im Saal der Gaststätte Vissing/Wegmann sein 160-jähriges Bestehen. Chor-Vorsitzender Johannes Feldkamp deutete die gute Teilnahme als Zeichen für den hohen Stellenwert, den der Chor in der Gemeinde innehat. Durch das Feedback lebe der Chor.

Sonntag, 27.11.2016, 10:11 Uhr

Der Kirchenchor hatte zu seinem 160-jährigen Bestehen die Missa Brevis von Wolfgang Amadeus Mozart einstudiert. Die Zuhörer waren von der Darbietung begeistert.
Der Kirchenchor hatte zu seinem 160-jährigen Bestehen die Missa Brevis von Wolfgang Amadeus Mozart einstudiert. Die Zuhörer waren von der Darbietung begeistert. Foto: fn

Zu den Höhepunkten der Feierlichkeiten gehörte auch ein Gottesdienst in der rappelvollen Kirche von Ss. Cosmas und Damian. Der Kirchenchor hatte in monatelangen Proben mit Werner Storp die Mozartmesse Missa brevis in D-Dur einstudiert. Mitwirkende waren auch das Quartett des Collegium musicum Steinfurt mit Erich Overhageböck (Flöte), Christoph Liebsch (Violine), Annette Ritter-Berger (Viola) und Peter Gramberg (Cello). „Es war phantastisch, es herrschte eine grandiose Stimmung und eine wunderbare Atmosphäre, es war sehr feierlich“, war die am Leerer Feldbahnhof wohnhafte Chefärztin der Fachklinik Bad Bentheim Dr. Simone Sörries wie alle anderen Kirchenbesucher ganz begeistert. Die Kirchenbesucher sparten nicht mit lautstarkem Beifall.

Einen besonderen Beifall und Blumen erhielt Karin Thiele. Sie hat zwanzig Jahre lang mit immer wieder neuen Ideen den Chor wesentlich geprägt und ist nun in die zweite Reihe zurückgetreten. Die Übergangszeit bis zur Einstellung des neuen Chorleiters und Organisten Rafael Marihart, der erstmals sein Können an der Orgel zeigte, übernahm Werner Storp.

Präses Pfarrdechant Johannes Büll war voll des Lobes für den Chor. „Sie verschönern nicht nur die Liturgie, Sie sind selbst Liturgen und ihre Gesänge sind als Teil der Liturgie unverzichtbar.“ Der Einsatz des Chores sei keine Luxusbeschäftigung. Der Chor praktiziere das Ehrenamt, von dem heute so viel gesprochen werde und das der Kirche immer wieder neue Lebenskraft schenke. Menschen, die durch Musik Gemeinschaften stiften und erhalten, seien Wundermittel gegen Vereinsamung und Beispiel für Glaubensfreude. Und noch eine Bitte hatte der Präses an den Chor: „Seien sie offen für die Reichtümer der Tradition, aber auch für die Zeugnisse unserer Zeit.“

Bürgermeister Robert Wenking hob besonders hervor, dass der Chor immer wieder durch stimmungsvolle Begleitung kirchlicher Hochfeste, aber auch weltlicher Anlässe begeistere. Ortskulturringsvorsitzender Andreas Loos gratulierte im Namen aller örtlichen Vereine. Beim gemütlichen Beisammensein, bei dem man gemeinsam auf des Wohl des Kirchenchores anstieß, herrschte gleich ein tolle Stimmung.

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