DRK Ortsverband sieht sich gut aufgestellt
DRK braucht mehr Unterstützer

Horstmar -

„Ich bin fest davon überzeugt, dass wir aktuell auf sicheren Füßen stehen und bereit sind für die Aufgaben, Menschen in Horstmar zu helfen. Dennoch braucht der Ortsverband mehr ehrenamtliche Helfer“, sagt der Vorsitzende Heinz Lölfing.

Dienstag, 28.03.2017, 17:03 Uhr

Der Vorsitzende des DRK-Ortsverbandes Heinz Lölfing (2.v.r.) bewertet die Aktion „Sanitäter vor Ort“ als äußerst positiv. Weniger erfreulich ist das geringere Aufkommen an Blutspenden. Auch fehlen ehrenamtliche Mitstreiter.
Der Vorsitzende des DRK-Ortsverbandes Heinz Lölfing (2.v.r.) bewertet die Aktion „Sanitäter vor Ort“ als äußerst positiv. Weniger erfreulich ist das geringere Aufkommen an Blutspenden. Auch fehlen ehrenamtliche Mitstreiter. Foto: Franz Neugebauer

„Ich bin fest davon überzeugt, dass wir aktuell auf sicheren Füßen stehen und bereit sind für die Aufgaben, Menschen in Horstmar zu helfen.“

Voller Zuversicht schaute Heinz Lölfing , Vorsitzende des DRK-Ortsverbandes bei der jüngsten Jahreshauptversammlung im fünften Jahr seiner Amtszeit in die Zukunft. Die Versammlung fand bei guter Beteiligung im Schulungsraum der Feuerwehr statt und spricht für die gute Zusammenarbeit zwischen den beiden Organisationen.

Beim Rückblick auf das abgelaufene Jahr stellte Heinz Lölfing fest, dass sich im DRK-Ortsverein mit seinen 51 Mitgliedern viel getan habe. Dominierende Themen waren die neue Satzung und besonders die Aktion „Sanitäter vor Ort“.

Mittlerweile hat das Projekt, das im Februar begann, alle juristischen Hürden genommen und ist bei den Bürger bekannt. Heinz Lölfing dankte insbesondere Norbert Höing und Tim Voges, die dieses Vorhaben verantwortlich begleiteten. Sein Dank galt auch den 14 Helfern , die sich dieser verantwortungsvollen Aufgabe stellen. „Ich bin stolz darauf, dass für das Projekt bei Ausgaben von etwa 11 840 Euro keine öffentlichen Gelder geflossen sind. Das sei auch der Tatsache geschuldet, dass Hendrik Wüller ein ehemaliges Notarztfahrzeug der Berufsfeuerwehr entdeckte und dieses preisgünstig erworben werden konnte.“ An Spenden für die Aktion „Sanitäter vor Ort“ konnten inzwischen 8400 Euro verbucht werden.

Lölfing bedauerte den Rückgang der Blutspender. Zu acht Terminen in Horstmar und Leer seien insgesamt 564 Freiwillige gekommen, darunter 26 Erstspender. Nur die Zahl der Erstspender sei um fünf gestiegen.

Dr. Christian Deiters berichtete für die Rotkreuzleitung von zahlreichen Dienstabenden, bei denen man sich auf die speziellen Aufgaben des DRK vorbereitet habe. Dazu gehörten auch Sanitätsanfragen beim Bobbycar-Rennen in Leer und beim Jubiläum der Volksbank. Sogar auf Schalke sei man zu Sanitätsdiensten ausgerückt. Auch die Geselligkeit kommt beim Ortsverein nicht zu kurz. So traf man sich zum Maigang, zum Grillen und zur Weihnachtsfeier.

„Ich bitte um Euer Engagement für die vor uns liegenden Aufgaben, die personell gestemmt werden müssen. Gerne würde ich neue oder auch alte Gesichter im Rahmen der DRK-Arbeit sehen. Habt Mut und meldet Euch“, richtete Heinz Lölfing einen Appell an alle Bürger, sich einzubringen. Sein abschließender Dank galt der DRK-Mitarbeiterin Elisabeth Gries für ihre engagierte und effiziente Zusammenarbeit.

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