Horstmar
Kaleidoskop deutscher Hits

Horstmar -

Mit seinem Programm „Alles auf Deutsch“ präsentierte der Horstmarer Chor „S(w)inging Connection“ am Samstag und Sonntag Schlager, Hits, Ohrwürmer und Medleys. Da schwelgte das Publikum in musikalischen Erinnerungen an die Wirtschaftswunderzeit in den Fünfzigern, an die bewegten Sechziger und die poppigen siebziger Jahre. Titel der Achtziger und Neunziger kamen im Lernzentrum Horstmar ebenfalls nicht zu kurz.

Dienstag, 04.04.2017, 17:04 Uhr

Stilecht: In verschiedenen Nena-Outfits mit Stirnband und Streifenhose  präsentierten sich die Sängerinnen bei Schlagern der legendären Ikone aus der Zeit der „Neuen Deutschen Welle“. Moderatorin Kerstin Borgmann versuchte sich sogar furchtlos daran, einem Dudelsack passable Töne zu entlocken.
Stilecht: In verschiedenen Nena-Outfits mit Stirnband und Streifenhose  präsentierten sich die Sängerinnen von „S(w)inging-Connection bei Schlagern der legendären Ikone aus der Zeit der „Neuen Deutschen Welle“. Moderatorin Kerstin Borgmann versuchte sich sogar furchtlos daran, einem Dudelsack passable Töne zu entlocken. Foto: Nix

Schottisches Flair in kultigem Outfit brachten die Dudelsackspieler Conny Wermers, Ludger Isfort und Daniel Mensing gemeinsam mit Drummer Berthold Vier als Abordnung der „1st Castle Pipes and Drums Horstmar “ auf die Bühne. Moderatorin Kerstin Borgmann führte charmant durch das Konzert und versuchte sich sogar furchtlos daran, einem Dudelsack passable Töne zu entlocken.

Die zwölf S(w)inging Connection-Sängerinnen und ihr Chorleiter Karl-Hauk Zumbülte, der einzelne Stücke mit der Gitarre begleitete, überzeugten mit perfekt aufeinander abgestimmten Tönen, themengemäßen Outfits und einen ständig wechselnden Bühnenbild. Mit treffsicheren Requisiten schafften die Akteurinnen Atmosphäre, etwa, als die Laterne aus „Lilly Marleen“ aufgestellt wurde oder als ein ein Lagerfeuerszenario das Lied „Am Tag als Conny Kramer starb“ begleitete.

Nenas Lieder sind toll und machen Laune“, kündigte die Moderatorin ein Medley der legendären Ikone aus der Zeit der „Neuen Deutschen Welle“ an. Nicht „Irgendwie, Irgendwo, Irgendwann“ ging die Post ab, sondern genau zur rechten Zeit im Lernzentrum. Die Sängerinnen kostümierten sich in verschiedenen Nena-Outfits mit Stirnband und Streifenhose.

Neben vielen anderen Hits ließen die jungen Frauen die „99 Luftballons“ gen Horizont fliegen und ernteten viel Beifall.

Hübsch: Der Nana Mouskouri-Evergreen „Weiße Rosen aus Athen “, bei dem eine der Interpretinnen auch das Markenzeichen der Sängerin, die unvermeidliche Hornbrille, trug. Selbstverständlich wurden dazu Rosensträuße „direkt aus Athen“ eingeflogen.

Wunderbar die parodistische Einlage zum Lied „Für Frauen ist das kein Problem“, das die der Damenwelt oft bescheinigten „Multi-Tasking-Fähigkeiten“ eindrucksvoll unter Beweis stellte. Ob als Mutter, Sportlerin, hinter dem Bügelbrett oder im Geschäft – das weibliche Geschlecht meistert eben alles mit Bravour.

Im zweiten Teil gab es Lieder aus der „Hitparade“, die das Publikum selbst zusammenstellte. Auf dem ersten Platz der Helene-Fischer-Superhit „Atemlos durch die Nacht“, bei dem es niemanden mehr auf den Stühlen hielt.

Die Platzierung am Sonntag in chronologischer Reihenfolge vom zweiten Platz abwärts: „Dein ist mein ganzes Herz“ (Heinz Rudolf Kunze), „Zwei kleine Italiener“ (Conny Froboess), „So lang man Träume noch leben kann“ (Münchner Freiheit), „Am Tag als Conny Kramer starb“ (Juliane Werding), „Das Beste“ (Silbermond), „Weiße Rosen aus Athen“, (Nana Mouskouri), „Herz über Kopf“ (Joris), „Mensch“ (Hebert Grönemeyer) und „Westerland“ (Ärzte).

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