Horstmar
Lebenstraum soll in Erfüllung gehen

Horstmar -

Mit der Errichtung eines „Erlebnis-Schweinemuseums“ am alten Bahnhof zwischen Horstmar und Laer will Norbert Wiechers sich gemeinsam mit seinen Mitstreitern Ludger Hummert und Albert Krotoszynski einen Lebenstraum erfüllen. In den Wintermonaten hat sich einiges auf dem Gelände getan. Am 30. April soll das Café wieder eröffnet werden.

Dienstag, 18.04.2017, 15:04 Uhr

Albert Krotoszynski (l.) und Norbert Wiechers
Albert Krotoszynski (l.) und Norbert Wiechers Foto: Franz Neugebauer

In den Wintermonaten hat sich einiges rund um das Café am ehemaligen Horstmarer Bahnhof getan. So wurde ein barrierefreier Zugang geschaffen. Dieser soll nicht nur dem Café, das ab dem 30. April (Sonntag) bis auf mittwochs jeden Tag geöffnet ist, dienen, sondern auch einen behindertengerechten Zugang zu den Ausstellungshallen ermöglichen. Parkplätze und Stellflächen wurden ebenfalls angelegt, so dass für Fahrzeuge und Fahrräder genügend befestigter Parkraum zur Verfügung steht.

Im ehemaligen Bahnhofsgebäude planen Norbert Wiechers , Ludger Hummert und Albert Krotoszynski eine Ausstellungshalle. „Horstmarer Schweinerei“ nennen die Initiatoren das Projekt. Der gemeinnützige, eingetragene Verein ist ein Zusammenschluss von Schweinefreunden, landwirtschaftlichen Unternehmen sowie entsprechenden Orts- und Branchenverbänden.

„Wir möchten das Schwein als Kulturgut bewahren, über die landwirtschaftliche Tierhaltung aufklären, über die Schweinehaltung einer Veredelungsregion informieren, die landwirtschaftliche Geschichte der Region aufarbeiten und darstellen sowie das landwirtschaftliche Leben und dessen Brauchtümer beleben“, erklären die drei Projektinitiatoren ihr Konzept. Dabei hofft das Trio auf die Mithilfe der Bevölkerung und zahlreicher Sponsoren, da einiges in die Halle des ehemaligen Bahnhofsgebäudes investiert werden muss. Dort sollen Tagungsräume mit entsprechender Technik geschaffen werden. Im Mittelpunkt wird ein Paternoster mit der Darstellung der verschiedenen Schweine stehen. Aber auch in Vitrinen werden die Exemplare zu sehen sein. Die Pläne dafür sind fix und fertig.

Selbst Landrat Dr. Klaus Effing war von der Idee begeistert und sagte Unterstützung bei der Genehmigung zu.

Die Initiatoren haben sich ehrgeizige Ziele gesetzt. So soll im Frühjahr die Halle für die Bevölkerung zugänglich gemacht und dauerhaft für die Ausstellung bereitgestellt werden. „Ich werde im Frühjahr 65 Jahre alt und hoffe, dann meinen Lebenstraum verwirklichen zu können“, begründet Norbert Wiechers seine Motivation. Seine Mitstreiter und er haben tolle Ideen. So denken sie beispielsweise an gezielte Führungen für Einzelpersonen aber auch für kleinere und größere Gruppen, wie beispielsweise Schulklassen oder Kindergartenkinder. Dabei gibt es Informationen über die Landwirtschaft und Tierhaltung.

Mit dem 20. August (Sonntag) steht auch schon ein besonderer Termin fest. Dann gibt es eine Sonderausstellung zum Thema „Vom Korn zum Brot“ Der Tag beginnt mit einem Gottesdienst um 10.30 Uhr. Anschließend werden historisches Dreschen mit Flegel gezeigt. Zudem kommen Breitdrescher, Minitatur-M-aschinen und eine alte Schrotmühle zum Einsatz. Auch ein mobiler Brotbäcker hat sein Kommen zugesagt. Am 9. und 10. September soll es auf dem gesamten Gelände einen Familienflohmarkt geben. Beim Oldtimer-Treffen am 24. September wird all das zu sehen sein, was über 30 Jahre im Verkehr war.

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