Neues Wohnquartier
Neues Gesicht für Molkereigelände

Horstmar -

Nachdem die alte Molkerei abgerissen worden ist, entsteht auf der Ecke Bahnhof- und Schulstraße ein neues Wohnquartier, in dem die verschiedensten Objekte angeboten werden. Vorgesehen sind Eigentumswohnungen, Bungalows, Stadtvillen und auch ein klassisches Einfamilienhaus/Doppelhaus. Es entstehen insgesamt 21 Eigentumswohnungen in drei Mehrfamilienhäusern.

Freitag, 23.06.2017, 18:06 Uhr

So sieht der Lageplan für das neue Wohnquartier „Alte Molkerei“ an der Bahnhofstraße/Schulstraße aus.  Während eines Ortstermins (kleines Bild) stellten Vermarkter Werner Otto (2.v.l.) Architekt Jörg Verwohlt (2.v.r.) und Investor Markus Holz (r.) im Beisein von Bürgermeister Robert Wenking und Anna-Lena Krude (Mitarbeiterin von Werner Otto) das Projekt vor.
So sieht der Lageplan für das neue Wohnquartier „Alte Molkerei“ an der Bahnhofstraße/Schulstraße aus.  Während eines Ortstermins (kleines Bild) stellten Vermarkter Werner Otto (2.v.l.) Architekt Jörg Verwohlt (2.v.r.) und Investor Markus Holz (r.) im Beisein von Bürgermeister Robert Wenking und Anna-Lena Krude (Mitarbeiterin von Werner Otto) das Projekt vor. Foto: gebauer

Er rechne Anfang August mit dem ersten Spatenstich für die Verwirklichung des Projektes „Wohnquartier Alte Molkerei an der Bahnhofstraße/Schulstraße“ zeigte sich Markus Holst aus Emsdetten zuversichtlich. Er wird als Investor auftreten und hat sich Architekt Joerg Verwohlt aus Emsdetten und den Bankkaufmann Werner Otto als Vermarkter mit ins Boot geholt. Während eines Ortstermins erläuterten sie die Grundzüge dieses Vorhabens.

An der Bahnhofstraße/Schulstraße werden attraktive Wohngebäude entstehen und zwar für jeden Geschmack. Vorgesehen sind Eigentumswohnungen, Bungalows, Stadtvillen und auch ein klassisches Einfamilienhaus/Doppelhaus. Es entstehen insgesamt 21 Eigentumswohnungen in drei Mehrfamilienhäusern. Die Eigentumswohnungen haben Wohnflächen von 45 qm bis 90 Quadratmeter, einige davon können öffentlich gefördert werden

Die Bungalows erreicht man über die Schulstraße. Sie sind rund 85 Quadratmeter groß und die idealen Eigenheime für Menschen, die sich kleiner setzen und trotzdem ein eigenes Haus mit Garten besitzen wollen. Die Stadtvillen und das Einfamilienhaus können ganz individuell geplant werden. Die Objekte werden vermietet oder bei Wunsch auch verkauft.

Architekt Joerg Verwohlt lobte die gute Zusammenarbeit mit dem Rat und der Verwaltung der Stadt Horstmar. Nur so sei es möglich gewesen, innerhalb eines Jahres die planungsrechtlichen Voraussetzungen für das Wohnquartier zu schaffen und auf die Anregungen der Beteiligten einzugehen.

Sichtlich zufrieden zeigte sich Bürgermeister Robert Wenking über die städtebauliche Entwicklung in diesem Bereich. Damit könne das ehemalige Gelände der alten Molkerei, jahrelang ein „Schandfleck“ in der City der Burgmannsstadt, hervorragend genutzt werden. Man habe sehr am Bebauungsplan gefeilt, um eine Bebauung möglich zu machen. Es entstehe hier ein bezahlbarer Wohnraum.

Die Lage des Plangebietes, so der Bürgermeister, überzeuge vor allem durch die Zentralität. Direkt neben dem Neubauprojekt befinde sich das Ärztehaus, das fußläufig zu erreichen sei ebenso wie die angrenzende Altstadt. Das Oberzentrum Münster sowie die Schlossstadt Ahaus seien mit dem Bus oder dem Pkw schnell zu erreichen. Ins Ruhrgebiet und in den Norden gebe es durch die Autobahnen günstige Verkehrsanbindungen.

In puncto Familienfreundlichkeit verfüge die Stadt über fünf Kindergärten, eine Grundschule sowie die Unter- und Mittelstufe eines Gymnasiums. „Wir sind eine lebens- und liebenswerte Stadt. Die die Bahnhofstraße bekommt ein Gesicht,“ freute sich Wenking.

Die Baupläne und die notwendigen Erläuterungen dazu hängen am Samstag und Sonntag von 11 bis 17 Uhr im alten Rathaus zur Ansicht aus.

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