Markt der schönen Dinge
Ein Genuss für alle Sinne

Horstmar -

Der Rosenmarkt ist wohl Horstmars schönste Jahreszeit, denn er spricht alle Sinne an. Neben den vielen Blumen, Gartendeko und Floristik waren auch Schmuck und Mode für viele Besucher der Grund für einen Besuch in der historischen Altstadt.

Montag, 26.06.2017, 17:06 Uhr

50 Aussteller boten nicht nur Rosen, Gartendeko und Floristik an, auch Schmuck und Mode gehörten dazu. Schwerpunkt natürlich die Rose (kl. Bild) mit historischen aber auch modernen Züchtungen.
50 Aussteller boten nicht nur Rosen, Gartendeko und Floristik an, auch Schmuck und Mode gehörten dazu. Schwerpunkt natürlich die Rose (kl. Bild) mit historischen aber auch modernen Züchtungen. Foto: Franz Neugebauer

Der Rosenmarkt ist wohl Horstmars schönste Jahreszeit, denn er spricht alle Sinne an. Neben den vielen Blumen, Gartendeko und Floristik waren auch Schmuck und Mode für viele Besucher der Grund für einen Besuch in der historischen Altstadt. Bis ins Ruhrgebiet hat sich dieser einzigartige Markt, der am Wochenende zum vierzehnten Mal stattfand, herumgesprochen.

Mittelpunkt war die Ausstellung „Rosen, Garten & Ambiente“ am Münsterhof. So gelang es den Ausstellern, die ganze Vielfalt der Rose näher zu bringen, angefangen von der historischen Rose bis hin zu modernen Züchtungen. Wie viele andere war auch Sigrid Kosow aus Borghorst begeistert von der Herdecker Stiftsrose mit ihrem starken Duft, die Züchter Thorsten König aus Kirchende mitgebracht hatte. Sie gehört jedes Jahr zu den Besuchern des Rosenmarktes: „Das Gelände ist überschaubar, es herrscht eine familiäre Atmosphäre.“

Gerd Reckels aus Ochtrup brachte es auf den Punkt: „Es gibt viele bewundernswerte Stände. Mich überrascht die Vielfalt der Rosen.“ Die Besucher erlebten aber nicht nur das tolle Ambiente in den Anlagen des Münsterhofs, die ganze Stadt wurde mit eingebunden.

Der Merfelder Hof und der Sendenhof hatten ihre Tore geöffnet, am Borchorster Hof zeigte die Künstlergruppe 050505 ihre Werke. Bei Stadtführungen mit Dr. Bockhorst lernten die Besucher die Geschichte der Burgmannsstadt kennen. Wer es lieber gemütlich haben wollte, erlebte die Stadt bei einer Rundfahrt mit dem Pengelanton. Der aus der Fernsehsendung „Bares für Rares“ angereiste Daniel Meyer bot eine kostenlose Beratung von Kunstgegenständen und alten Schätzen an.

Für Freunde klassischer Musik spielte das Merida-Quartett. Ein weiterer Höhepunkt war die Schau mit Barocker Reitkunst. Susi Schubert aus Rosendahl hatte ihre Reiterfreunde eingeladen. Sie verzauberten mit unterschiedlichen Schaubildern mit Pferden aus Spanien, Portugal und Italien auf der Wallwiese das begeisterungsfähige Publikum.

Veranstalter Armin Schulz, der mit dem Marketingverein „HorstmarErleben“ das Event organisiert hatte, war nicht ganz zufrieden: „Aufgrund des unangenehmen Wetters stagnierte die Zuschauerzahl gegenüber den Vorjahren.“

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