Spaß am Gärtnern
Ein wahres Schmuckstück

Horstmar-Leer/Metelen -

Der Garten der Familie Wenking an der Laustiege in Leer hat bei einer Besichtigungstour, die die Kulturinitiative Metelen organisiert hat, den ersten Platz belegt. Dabei handelt es sich um ein grünes Paradies auf 400 Quadratmetern. Ein Teich und ein plätscherndes Bächlein gehören dazu.

Mittwoch, 19.07.2017, 18:07 Uhr

Sie sind stolz auf ihren Garten und freuen sich über die Prämierung (v.l.): Rudi Wenking, Elfriede Wenking, Franz Wenking und Doris Brinkers-Wenking (vorne).
Sie sind stolz auf ihren Garten und freuen sich über die Prämierung (v.l.): Rudi Wenking, Elfriede Wenking, Franz Wenking und Doris Brinkers-Wenking (vorne). Foto: Franz Neugebauer

Die Kulturinitiative Metelen hatte eine Besichtigung der Gärten organisiert. In deren Rahmen öffneten acht Teilnehmer ihre Tore, davon allein fünf in Leer, die restlichen drei in Metelen. Die Besucher konnten abstimmen, welcher Garten ihnen am besten gefällt. Dabei machte die Grünanlage der Familie Wenking in der Laustiege im Horstmarer Ortsteil Leer das Rennen, wobei es sich um ein wahres „Schmuckstück“ handelt.

Auf 400 Quadratmetern finden die Naturfreunde all das, was einen Garten sehens- und erlebenswert macht. Nutz- und Ziergarten stehen gleichberechtigt nebeneinander. Auf dem Reißbrett wurde der Garten konzipiert, als das Erdreich nach dem Verlegen einer Erdwärmeheizung ziemlich aufgewühlt war. Danach sollte die Fläche so naturnah wie möglich gestaltet werden.

„Mütterlicherseits habe ich einen grünen Daumen geerbt“, begründet Doris Brinkers-Wenking ihre Freude am Gärtnern. Sie wird von ihrem Mann Frank, aber auch von den Schwiegereltern Rudi und Elfriede Wenking unterstützt. „Wir sehen das nicht als Arbeit an, sondern es ist unser Hobby“, erklärt Frank Wenking. Er betreut gleichzeitig auch zwei Bienenschwärme und freut sich über Wildbienen. Er sei ein „Tausendsassa“, meint Ehefrau Doris, denn neben seinem Beruf als Ausbilder im Institut der Feuerwehr in Münster habe er die Leerer Blickband aufgebaut und betreut sie als Dirigent.

Gleich beim Betreten des Gartens erfreut den Besucher ein plätscherndes Bächlein. Ein Teich mit Seerosen lädt zum Verweilen ein. Eine schöne bunte Mischung mit zahlreichen Blumen setzt Akzente im Garten.

Die Familien könnten fast Selbstversorger mit Gemüse sein. Diese Feststellung drängt sich auf, wenn man den Nutzgarten sieht. Ein Fachwerkhäuschen rundet das Ensemble ab.

„Man muss schon ein wenig verrückt sein, wenn man einen so großen Garten unterhält“, bekennt Doris Brinkers-Wenking. Weil das Gärtnern sehr viel Spaß mache, würde aber nicht als Last, sondern als Lust empfinden.

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