Erfreuliche Nachricht
„Das Beste dieses Jahrhunderts“

Horstmar-Leer -

Gut besucht war der Informationsabend zum Thema „Knack- und Eckpunkte“ des Haushaltsplanes, zu dem die CDU Leer alle interessierten Bürger in die Gaststätte Selker eingeladen hatte. Zur Freude der Besucher sorgte die Aussage des Bürgermeisters, dass das Haushaltsjahr 2017 mit einem dicken Überschuss abschließt. „Es ist das Beste dieses Jahrhunderts“, erklärte Wenking. Im Wesentlichen dazu beigetragen hätten „enorme zusätzliche Gewerbesteuereinnahmen“. Diese würden in 2018 mit insgesamt 2,3 Millionen Euro im städtischen Haushalt veranschlagt.

Donnerstag, 11.01.2018, 10:01 Uhr

Als Gesprächsteilnehmer während des Informationsabends der CDU Lee r standen Bürgermeister Robert Wenking (l.), Kreistagsmitglied Wilfried Grunendahl (2.v.l.) und CDU-Fraktionsvorsitzender Wilfried Mollenhauer (2.v.r.) zur Verfügung.
Als Gesprächsteilnehmer während des Informationsabends der CDU Lee r standen Bürgermeister Robert Wenking (l.), Kreistagsmitglied Wilfried Grunendahl (2.v.l.) und CDU-Fraktionsvorsitzender Wilfried Mollenhauer (2.v.r.) zur Verfügung.

Fast 60 Personen waren der Einladung der CDU Leer zu einem Informationsabend über die „Knack- und Eckpunkte“ des Haushaltsplanes der Stadt Horstmar in den Saal der Gaststätte Selker gefolgt. Als Gesprächspartner standen nicht nur Bürgermeister Robert Wenking , sondern auch der CDU-Fraktionsvorsitzende im Steinfurter Kreistag, Wilfried Grunendahl , und der CDU-Fraktionsvorsitzende, Wilfried Mollenhauer, zur Verfügung.

„Wir haben allen Grund zum Strahlen, das Engagement ist groß, der Einsatz vieler Ehrenamtlicher vorbildlich und der Zusammenhalt bewundernswert“, bilanzierte der Leerer CDU-Vorsitzende, Ludger Hummert, nach einer zweistündigen Diskussion. Zur Freude sorgte auch die Aussage des Bürgermeisters, dass das Haushaltsjahr 2017 mit einem dicken Überschuss abschließt. „Es ist das Beste dieses Jahrhunderts“, erklärte Wenking. Im Wesentlichen dazu beigetragen hätten „enorme zusätzliche Gewerbesteuereinnahmen“. Diese würden in 2018 mit insgesamt 2,3 Millionen Euro im städtischen Haushalt veranschlagt.

Schwerpunkte bei den Etatberatungen will die CDU nach Aussagen von Ludger Hummert auf den Bereich der Kinder- und Jugendbetreuung, auf Schulen, Sportanlagen und Ehrenamtlichkeit legen.

An Auszahlungen für städtische Investitionen sind insgesamt 8,9 Millionen Euro veranschlagt. Ob diese tatsächlich zur Auszahlung kommen, sei fraglich, so der Bürgermeister. Man lebe von Programmen und erwarte Zuschüsse aus den Klimaschutz- und Umweltprogrammen oder aus LEADER-Mitteln.

Auf jeden Fall würden Sanierungsmaßnahmen an den Schulen durchgeführt. Realisiert würde auch der Anbau am Kindergarten an der Grollenburg. Dieser solle im Oktober/November bezugsfertig sein. Wenking machte noch einmal die Gründe für den Beschluss zur Erweiterung an der Grollenburg und nicht am Kindergarten von Ss. Cosmas und Damian deutlich. Berücksichtigt worden sei dabei die gleichmäßige Aufteilung der Gruppen, aber auch die Möglichkeit auf einem städtischem Grundstück bauen zu können.

Näher rückt die bauliche Veränderung des Feuerwehrgerätehauses in Leer. Der Haushalt enthält dafür einen entsprechenden Ansatz für Planungskosten. Auch die Neugestaltung der Ortsdurchfahrt nimmt nach etlichen Jahren Formen an. Eine entsprechende Entwurfsplanung wird in Kürze vorgelegt. Knackpunkt dabei ist die Beteiligung der Anlieger an den Ausbaukosten der Bürgersteige. Sie solle, so der Bürgermeister, so sozialverträglich wie möglich sein.

Einen Erinnerungsposten für die Sanierung des Umkleidegebäudes am Leerer Sportplatz enthält der Haushaltsplan. Einzelheiten dazu sollen zwischen der Stadt und dem Sportverein geklärt werden.

„Wenn wir den Dorfladen und die Grundschule erhalten und junge Familien an den Ort binden wollen, ist die Ausweisung neuer Baugebiete erforderlich“, forderte ein Versammlungsteilnehmer. Durch eine Interessensabfrage könne der Bedarf ermittelt werden. Für die Ausweisung eines neuen Baugebietes sei eine Abstimmung mit der Bezirksregierung erforderlich, die Planung könne zwei Jahre dauern, erläuterte Wenking. Problem seien die nicht bebauten Grundstücke in der Ortslage, die bei einer Bedarfsermittlung berücksichtigt würden, aber voraussichtlich nicht für eine Bebauung zur Verfügung gestellt werden.

Angeregt wurde der Bau einer öffentlichen Toilette im Ortsteil Leer.

Kreistagsmitglied Wilfried Grundendahl nahm als Bitte mit in das Kreishaus, sich für einen Radweg in der Alst von der Bahnunterführung bis zur Besitzung Greive einzusetzen.

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