Eine Erfolgsgeschichte
Dankbar für die große Spendenbereitschaft

Horstmar -

Die Teilnahme am Projekt „Sanitäter vor Ort“ ist eine Erfolgsgeschichte, stellte Heinz Lölfing, Vorsitzender des DRK-Ortsvereins während der Mitgliederversammlung in der neuen Feuerwache fest.

Mittwoch, 11.04.2018, 16:04 Uhr

Trotz des herrlichen Frühlingswetters war die Jahreshauptversammlung des DRK-Ortsvereins Horstmar in der Feuerwache gut besucht.
Trotz des herrlichen Frühlingswetters war die Jahreshauptversammlung des DRK-Ortsvereins Horstmar in der Feuerwache gut besucht. Foto: Rainer Nix

Die Teilnahme am Projekt „Sanitäter vor Ort“ sei eine Erfolgsgeschichte, stellte Heinz Lölfing , Vorsitzender des DRK-Ortsvereins Horstmar während der Mitgliederversammlung in der neuen Feuerwache fest. „Ich kann das Engagement aller 14 Sanitäter, die dabei mitmachen, nicht hoch genug anrechnen“, fügte der DRK-Chef hinzu, der die Zahl gleich auf 15 korrigieren musste, da an diesem Nachmittag noch ein weiterer Retter hinzukam.

Seit dem Start vor 14 Monaten wurden 92 Einsätze gefahren. Auch Rotkreuzleiter Dr. Christian Deiters sprach seine Anerkennung aus. Er wollte allerdings nicht mehr nur von einem „Projekt“ reden. Ein solches sei zeitlich begrenzt. Er hofft, dass die „Sanitäter vor Ort“ auch in Zukunft weiter aktiv bleiben. Die Arbeitsgruppe habe bislang „super-verantwortungsvolle Arbeit geleistet“, hob der Bereitschaftsarzt des Ortsvereins hervor.

Die Sanitäter sind immer dann gefragt, wenn bei einem Unfall auch der Notarzt alarmiert wird. In dem so genannten „therapiefreien Intervall“ zwischen Alarmierung und dem Eintreffen des Arztes rücken die DKR-Helfer in Horstmar aus, um den Opfern Hilfe zu leisten. Auch die Bauerschaft Alst ist mittlerweile einbezogen.

Lölfing bedankte sich für die große Spendenbereitschaft der Bürger. Von dem Geld – mehr als 20 000 Euro sind seit Start der Arbeitsgruppe am 1. Februar 2017 zusammen gekommen – , werden Ausrüstung und Einsätze mitfinanziert.

In dem Berichtsjahr des Vorsitzenden zählte das DRK in der Burgmannstadt innerhalb von neun Terminen 686 Blutspender. „Nachdem die Zahlen jahrelang rückläufig waren, freuen wir uns, dass sie in 2017 um 124 Personen gestiegen ist“, betont Lölfing. Allein 27 Erstspender wurden registriert.

Elisabeth Gries, Mitarbeiterin der DRK-Geschäftsstelle, sprach der Vorsitzende Anerkennung für ihre geleisteten Dienste aus. Auf Grund des Umzuges in eine andere Stadt wird sie ihre Tätigkeit aufgeben müssen. Die Position des Kassenprüfers übernahm Katharina Gey von Florian Tenkmann. Weiter im Amt des Kassenprüfers bleibt Leonard Bienbeck.

Kabarettist Günter Nuth, Berufsfeuerwehrmann aus Düsseldorf, konnte für einen Benefizabend am 6. Oktober (Samstag) gewonnen werden. Gage verlangt er keine, das Eintrittsgeld kommt den „Sanitätern vor Ort“ zugute. Der besonders bei Helfern im „Blaulicht-Milieu“ bekannte Künstler präsentiert humorvolle Show-Acts aus den Bereichen Feuerwehr und Rettungsdienst. Veranstaltungsort ist das Vereinshaus der Katharinen, den Kontakt stellte Martin Voges her. Alle Kabarett-Freunde sind dazu eingeladen. Die Eintrittskarte kostet zwölf Euro pro Person. Mehr Informationen finden sich unter www.drk-horstmar.de

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