Glockenläuten als Mahnung
Hörbares Zeichen für den Frieden

Horstmar -

Am kommenden Freitag (21. September))werden von 18 bis 18.15 Uhr alle Glocken läuten, auch in der Burgmannstadt. Die Glockenbesitzer in ganz Europa sind aufgerufen, ein deutlich hörbares Zeichen für den Frieden zu setzen. Die katholische und evangelische Kirchengemeinden in Horstmar beteiligen sich.

Mittwoch, 19.09.2018, 16:08 Uhr
Veröffentlicht: Dienstag, 18.09.2018, 15:44 Uhr
Zuletzt bearbeitet: Mittwoch, 19.09.2018, 16:08 Uhr
Pfarrdechant Johannes Büll und Prädikant Alexander Becker inspizieren die vier alten Glocken in der Kirche Cosmas und Damian. Die älteste stammt von 1491. Die Friedensglocke von 1925.
Pfarrdechant Johannes Büll und Prädikant Alexander Becker inspizieren die vier alten Glocken in der Kirche Cosmas und Damian. Die älteste stammt von 1491. Die Friedensglocke von 1925. Foto: Franz Neugebauer

Am kommenden Freitag (21. September))werden von 18 bis 18.15 Uhr alle Glocken läuten, auch in der Burgmannstadt. Die Glockenbesitzer in ganz Europa sind aufgerufen, ein deutlich hörbares Zeichen für den Frieden zu setzen. Die katholische und evangelische Kirchengemeinden in Horstmar beteiligen sich. „Es reiche dabei nicht“, so Pfarrdechant Johannes Büll und Prädikant Alexander Becker, „beim Läuten der Glocken die Errungenschaften des Friedens in der Vergangenheit zu würdigen. 400 Jahre nach Beginn des 30-jährigen Krieges und 100 Jahre nach Ende des Ersten Weltkrieges. Viel wichtiger sei die tägliche Verantwortung für den Frieden und gegen Hetze, Fremdenfeindlichkeit und Rassismus.“

Im Kirchturm von Ss. Cosmas und Damian hängen vier Glocken. Die älteste davon stammt aus dem Jahre 1491. Darüber hinaus gibt es eine spezielle Friedensglocke. Sie wurde 1925 von der Firma Gebrüder Petiel und Edelbrock zum Gedenken an die Gefallenen des Ersten Weltkrieges gegossen. Bei einer Turmbesteigung erkannten Pfarrdechant Johannes Büll und Prädikant Alexander Becker die Inschrift: „Trauernd denkt an jene, die ihr Leben für den Frieden hingegeben. Allen aber, die noch sind hinnieden, gib so flehe ich, Christus deinen Frieden.

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