Förderbescheid ist da
564 000 Euro für den Kirchplatz

Horstmar -

Aus dem Sonderprogramm „Investitionspakt Soziale Integration im Quartier NRW 2018“ bewilligt die Bezirksregierung Münster für die Stadt Horstmar 564 000 Euro. Mit den bereitgestellten Städtebaumitteln soll der St. Gertrudis-Kirchplatz zu einem barrierefreien Ort der Begegnung in der Altstadt umgestaltet werden. Die Stadt Horstmar erhält eine Förderung von 90 Prozent. Die Gesamtkosten belaufen sich auf 627 000 Euro.

Dienstag, 04.12.2018, 17:00 Uhr aktualisiert: 05.12.2018, 07:38 Uhr

Rechtzeitig vor Weihnachten ist der Förderbescheid der Bezirksregierung Münster eingetrudelt. Diese bewilligt der Stadt Horstmar 564 000 Euro aus dem Sonderprogramm „Investitionspakt Soziale Integration im Quartier NRW 2018“.

„Mit den bereitgestellten Städtebaumitteln soll der St.-Gertrudis-Kirchplatz zu einem barrierefreien Ort der Begegnung in der Ortsmitte umgestaltet werden. Er soll zu einem Ort des öffentlichen Lebens und zum Begegnungsraum werden und so zur Wiederbelebung der Stadtmitte beitragen“, heißt es im Schreiben der übergeordneten Behörde, die der Stadtverwaltung bereits im Vorfeld signalisiert hatte, dass der entsprechende Antrag der Kommune positiv beschieden worden ist. So erhält die Burgmannsstadt eine Förderung von 90 Prozent. Die Gesamtkosten belaufen sich auf 627 000 Euro.

„Wir freuen uns sehr darüber“, erklärte Robert Wenking am Dienstag im Gespräch mit dieser Zeitung. Er hoffe, dass die Maßnahme wie geplant in der zweiten Jahreshälfte 2019 umgesetzt werden kann. Zeitnah werde sich der vom Bau- und Planungsausschuss gebildete Arbeitskreis zusammensetzen. Ihm sollen neben einigen Ratsvertretern auch Mitglieder der Kirchengemeinde St. Gertrudis angehören, die Haupteigentümerin des Kirchplatzes ist und sich schon seit einigen Jahren um eine barrierefreie Umgestaltung der Fläche bemüht. Die Sanierung ist von einigen Gemeindemitgliedern immer wieder angemahnt worden, da das schadhafte Kopfsteinpflaster gerade für ältere Kirchgänger leicht zur Stolperfalle werden kann. Auch Rollstuhlfahrer oder Menschen mit Rollator haben mit dem Platz rund um die Kirche ihre Probleme.

Um so mehr freut sich der Bürgermeister, dass es im zweiten Anlauf gelungen ist, in den Genuss des Förderprogramms gekommen zu sein, das mit 66 Projekten in 60 Kommunen fünffach überzeichnet war. „Hartnäckigkeit zahlt sich aus“, zeigte sich Wenking froh darüber, dass die Stadt nach dem Scheitern des ersten Antrags im Sommer 2017 am Ball geblieben ist, und es im zweiten Anlauf in diesem Jahr nun geschafft hat.

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