Entwicklung fordert ihren Tribut
Neue Toiletten für die Grundschüler

Horstmar -

Die steigenden Schülerzahlen zwingen die Stadt Horstmar als Träger der Schulen zum Handeln. Lang gehegter Wunsch der Eltern ist, dass die WC-Anlage an der Astrid-Lindgren-Schule am Standort Horstmar erneuert wird. Das soll mit dem Neubau weiterer Klassenräume verbunden werden. Die Pläne für das Projekt stellte Ulrich Vissing vom gleichnamigen Architekturbüro während der jüngsten Schulausschuss-Sitzung vor.

Mittwoch, 30.01.2019, 18:00 Uhr
Ulrich Vissing vom gleichnamigen Architekturbüro in Münster erläuterte die Pläne für den Neubau der Toiletten-Anlage und der Klassenräume an der Astrid-Lindgren-Schule am Standort Horstmar.
Ulrich Vissing vom gleichnamigen Architekturbüro in Münster erläuterte die Pläne für den Neubau der Toiletten-Anlage und der Klassenräume an der Astrid-Lindgren-Schule am Standort Horstmar. Foto: Niestert

Der Zustand der WC-Anlage an der ehemaligen St.-Gertrudis-Schule hat nicht nur mehrere Schüler- beziehungsweise Eltern-Generationen und das Kollegium, sondern auch den Schulausschuss und die Stadt Horstmar als Schulträger in den vergangenen Jahren immer wieder beschäftigt. Mit der Entscheidung des Rates, die Flachdachbauten für Pausenhalle, Geräteraum und Schülertoiletten abzureißen und durch neue zu ersetzen, schlagen die Verantwortlichen ein neues Kapitel für die heutige Astrid-Lindgren-Schule am Standort Horstmar auf.

Eine weitere Variante der Planung stellte Ulrich Vissing vom gleichnamigen Architekturbüro aus Münster in der Sitzung des Schulausschusses vor. Dazu traf sich das Fachgremium unter dem Vorsitz von Petra Raus (CDU) zunächst mit dem Planer, Vertretern der Verwaltung und Mitgliedern des Bau- und Planungsausschusses vor Ort.

Daran, dass die Schüler auf Dauer trockenen Fußes zum WC gelangen, ist allen Entscheidungsträgern gelegen. „Die Toilettenanlage muss von innen begehbar sein“, forderte die kommissarische Leiterin, Claudia Geldermann. Dass er bei der Erarbeitung des Raumprogramms die Wünsche der Schulleitung berücksichtigt habe, betonte der Planer. Wie Vissing berichtete, soll die neue Anlage, deren Belüftung mechanisch erfolge, an die bestehende Sporthalle anschließen. Wegen der steigenden Schülerzahlen werde diese größer. Zudem würde ein Behinderten-WC und ein Aufzug errichtet, um die Barrierefreiheit zu sichern.

Im ersten Bauabschnitt werden voraussichtlich neue Räume für die Toiletten, eine Pausenhalle und zwei Klassenräume als Erweiterungsbau vorgesehen, der falls erforderlich, später noch aufgestockt werden kann. Ob das notwendig wird, muss sich noch zeigen.

„Wir brauchen das Go von Ihnen“, warb der Bürgermeister um ein positives Votum der Ausschussmitglieder. Die zeigten sich angetan von der vorgestellten Variante und favorisierten sie.

Wie Robert Wenking weiter erklärte, hofft er, dass die Maßnahme im nächsten Jahr umgesetzt werden kann. 2019 wolle die Verwaltung nutzen, um weiter zu planen und die Baugenehmigung zu bekommen. Das Projekt lasse sich wegen seines Umfangs voraussichtlich nicht in den Sommerferien abwickeln. Und auch für den Übergang müsse eine Lösung gefunden werden. So brauchen die Schüler eine Alternative, wenn die alte WC-Anlage abgerissen ist und die neuen Räumlichkeiten sich noch im Bau befinden.

„Wir sind am Anfang der Entwicklungsphase“, betonte der Planer, dass viele Fragen im Detail noch geklärt werden müssten.

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