Rat entscheidet
Mehrheit stimmt neuem Standort zu

Horstmar -

Das letzte Wort zum Bau des neuen Vier-Gruppen-Kindergartens in Horstmar hat der Stadtrat, der sich während seiner nächsten Sitzung am kommenden Donnerstag (14. Februar) mit der Thematik auseinandersetzen wird. An der Notwendigkeit der neuen Einrichtung zweifelt keiner. Nach den entsprechenden Beratungen in den zuständigen Fachausschüssen kristallisiert sich heraus, dass die Mehrheit der Kommunalpolitiker mit dem neuen Standort-Vorschlag der Gemeindeverwaltung zustimmen wird.

Freitag, 08.02.2019, 20:00 Uhr

An der Notwendigkeit eines neuen Kindergartens in der Burgmannsstadt zweifelt keiner. Nach den entsprechenden Beratungen in den zuständigen Fachausschüssen kristallisiert sich auch heraus, dass die Mehrheit der Kommunalpolitiker mit dem neuen Standort-Vorschlag der Gemeindeverwaltung einverstanden ist. Hatte diese zunächst eine Fläche an der Textilstraße favorisiert, wird es nun voraussichtlich ein Grundstück nahe des Lernzentrums sein, auf dem die Vier-Gruppen-Anlage entstehen soll (wir berichteten mehrfach).

„Wir sehen das als Wirtschaftsförderungsmaßnahme an“, begründete Bürgermeister Robert Wenking den Wechsel zum alternativen Standort im Bau- und Planungsausschuss. Viele Argumente sprächen für die neue Fläche. Das sah auch CDU-Fraktionsvorsitzender Winfried Mollenhauer so. Der Vorschlag der Verwaltung sei nachvollziehbar, meinte er.

Man hätte einiges an Diskussionen vermeiden könne, wenn man, wie zunächst geplant, erst im Februar entschieden hätte, meine SPD-Fraktionschef Michael Kaiser . Dass die von den Sozialdemokraten vorgeschlagene Fläche im Drostenkämpchen nicht in Frage gekommen wäre, weil sie im „historischen Gartengebiet“ liegt, erklärte der Bürgermeister.

Bedenken gegen beide Standorte äußerte Alfons Rottmann von den Grünen. Der Sachkundige Bürger regte an, als ersten Schritt ein Verkehrskonzept zu erstellen und dann zu entscheiden, wo der neue Kindergarten errichtet werden soll.

„Ein Verkehrskonzept kann nicht die Grundlage für die Planung eines Kindergartens sein“, entgegnete Winfried Mollenhauer. Vielmehr passe man die Bedarfe der neuen Einrichtung an. „Wir brauchen kein Einzelkonzept, sondern ein Gesamtkonzept“, forderte Michael Kaiser.

Das letzte Wort in dieser Sache hat der Stadtrat, der sich während seiner nächsten Sitzung am kommenden Donnerstag (14. Februar) mit der Thematik befassen wird.

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