Informativ und beeindruckend
Wiederaufbau hat sich gelohnt

Horstmar -

Der Erbdrostenhof in Münster war jetzt das Ziel des Heimatvereins Horstmar. Ein Stadtpalais für die Unterbringung eines fürstlichen Gastes war für den Freiherrn Droste zu Vischering Mitte des 18. Jahrhunderts eine Notwendigkeit. Es stand ihm jedoch nur ein recht ungünstig zugeschnittenes Grundstück zur Verfügung. Aber sein Baumeister Johann Conrad Schlaun machte geniale Pläne, um trotzdem ein für den damaligen Geschmack modernes, dreiflügeliges Gebäude zu erschaffen. Die Teilnehmer, die ja alle das nahe Münster oft zum Bummeln nutzen, freuten sich, die Stadt mal aus einer anderen Perspektive kennengelernt zu haben.

Montag, 11.02.2019, 16:12 Uhr
Den Erbdrostenhof in Münster erkundeten die Besucher aus der Burgmannsstadt auf Einladung des Heimatvereins Horstmar.
Den Erbdrostenhof in Münster erkundeten die Besucher aus der Burgmannsstadt auf Einladung des Heimatvereins Horstmar.

Der Erbdrostenhof in Münster war jetzt das Ziel des Heimatvereins Horstmar. Ein Stadtpalais für die Unterbringung eines fürstlichen Gastes war für den Freiherrn Droste zu Vischering Mitte des 18. Jahrhunderts eine Notwendigkeit. Es stand ihm jedoch nur ein recht ungünstig zugeschnittenes Grundstück zur Verfügung. Aber sein Baumeister Johann Conrad Schlaun machte geniale Pläne, um trotzdem ein für den damaligen Geschmack modernes, dreiflügeliges Gebäude zu erschaffen.

Von 1753 bis 1757 entstand das Schmuckstück, dass im 2. Weltkrieg fast vollständig zerstört wurde. Es konnte aber eine Lösung zum Wiederaufbau gefunden werden. Und der hat sich gelohnt, befanden die Horstmarer bei ihrem Rundgang durch das wunderschöne Gebäude. Innen wie außen zählt es zu den schönsten erhaltenen adeligen Stadthäusern aus dieser Zeit.

Gleich im Anschluss an die Führung nahm die Gruppe auch noch das Kunstwerk „Zwei graue Doppelspiegel für ein Pendel“ von Gerhard Richter in der Dominikanerkirche in Augenschein. Eine Kunststudentin erläuterte die Funktion des Foucaultschen Pendels und lieferte auch Interpretationsmöglichkeiten des Kunstwerks.

Die Teilnehmer, die ja alle das nahe Münster oft zum Bummeln nutzen, freuten sich, die Stadt mal aus einer anderen Perspektive kennengelernt zu haben.

Nach einem gemütlichen Kaffeetrinken ging es für die Burgmannstädter wieder sehr bequem mit dem Linienbus nach Hause.

https://event.yoochoose.net/news/705/consume/10/2/6384767?categorypath=%2F2%2F84%2F61%2F93%2F105%2F171%2F
Plötzlicher Angriff: 26-Jähriger bei Attacke lebensgefährlich verletzt
Festnahme von Tatverdächtigen: Plötzlicher Angriff: 26-Jähriger bei Attacke lebensgefährlich verletzt
Nachrichten-Ticker