Tolle Stimmung in der Alst
„Schwanensee“ lässt Kultur in der Alst erstrahlen

Horstmar-Leer -

Ausgelassene Stimmung herrschte beim Karnevalsfest des Schützenvereines Alst. Der Saal der Gaststätte Meis-Gratz war bis auf den letzten Platz gefüllt. Es wurde gesungen, geschunkelt und viel gelacht. Schmissige Bütt­reden und der Auftritt der Horstmarer Katharinen-Tanzgarden rundeten das gelungene Programm ab.

Dienstag, 05.03.2019, 15:00 Uhr aktualisiert: 08.03.2019, 06:58 Uhr

Doch zunächst gab es Kaffee und Kuchen. Beim Verzehr hatten die Besucher genügend Zeit, sich über die Neuigkeiten in der Alst diesseits und jenseits der Bahn, in Leer und in der großen weiten Welt auszutauschen. Der Vorsitzende des Alster Schützenvereines, Stefan Arning , ernannte Harald Müller-Vorspohl und seine Frau Anne zum Saalprinzenpaar.

Etwas fürs Auge boten die Tanzgarden der Bruderschaft St. Katharina aus Horstmar. Zunächst erfreuten die neun- bis zehnjährigen „Burgsternchen“ das begeisternd mitgehende Publikum. Es folgten die sechs- bis achtjährigen „Flummis“, die die Herzen der Alster Bevölkerung im Sturm eroberten.

In der Alst klappt die Kommunikation hervorragend. Nur so ist zu verstehen, dass Monika Wermelt mit viel Humor und Schlagfertigkeit das Alster Geschehen des vergangenen Jahres zum Besten geben konnte. Auf ihrem Server daheim scheinen wohl alle Informationen zusammenzulaufen. Und die waren vielfältig und reichten für einen 45-minütigen Auftritt in der Bütt. So würden sogar nachts in der Whats-App-Gruppe im Minutentakt Infos über den Sender gehen. Am nächsten Morgen könne man dann lesen, wie viel Güllefässer nachts durch die Alst gefahren worden seien.

Monika Wermelt klagte über einen „Kulturschock“ beim Schützenfest. Statt Rolinck-Bier habe es Starkbier gegeben, statt Sechser Obstler und statt Mettwurst bayrische Brezeln. Organisiert hatte das alles der aus Bayern stammende amtierende Schützenkönig Harald Müller.

Auch die Kultur hat Einzug in der Alst gehalten. So sahen die Besucher mit „Schwanensee“ ein äußerst bemerkenswertes Ballett. Dabei begeisterten gestandene Männer in Tüllröcken. „Wir sind nach unserem Auftritt jetzt fix und fertig, keine Zugabe möglich“, räumte Stefan Arning ein.

„Lieber Feste feiern, als feste arbeiten“, lautete das Motto von Ottilie Rotering, die von einem besonderen Buffet berichtete.

Maria Vorspohl konnte in ihrem plattdeutschen Vortrag an die Erfolge vergangener Jahre anknüpfen. Neu in der Bütt war Michael Telgmann als Bauarbeiter der fünften Generation aus Pappschaftsmühlen.

Zur Überraschung aller kamen dann noch die Kapellengeister in ihren fantastischen Kostümen.

Der Nachmittag klang mit dem Rühreieressen aus. Dazu hatten die Junggesellen die Eier in der Bauerschaft besorgt.

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