Premiere
Angebote für Kinder mit und ohne Behinderung

Horstmar -

Im kommenden Sommer wird das Ferienprogramm der Stadt Horstmar auch für Kinder mit Behinderung angeboten. Das ist dem Familienunterstützenden Dienst Steinfurt zu verdanken, der die Betreuung des Nachwuchses im Rahmen eines Inklusionsprojektes unterstützt. Cassandra Schomaker, die dieses koordiniert, kündigt an, nicht nur bei der Betreuung der Teilnehmer mit Behinderung zu helfen, sondern auch selbst ein Angebot zu machen.

Donnerstag, 21.03.2019, 19:00 Uhr aktualisiert: 22.03.2019, 16:12 Uhr

Ein umfangreiches Angebot mit vielen verschiedenen Aktionen im Bereich Sport, Kunst, Ernährung, Natur und Musik, versprechen die Macher des städtischen Ferienprogramms dem Nachwuchs im Sommer.

Außerdem sind verschiedene Fahrten geplant. Unter anderem geht es zum Freizeitpark Walibi World, zu einer Trampolinhalle, zu einer Minigolfanlage, zu einer Freilichtbühne und zu einem Erlebniszoo. Das kündigt der Unterausschuss „Ferienprogramm“, der unter der Regie von Martin Zintl steht, und seitens der Stadtverwaltung schon seit Jahren von Alexandra Raus begleitet wird, nach seiner ersten Sitzung an.

Das Programmheft soll Ende Mai veröffentlicht werden. Alle Vereine und Personen, die noch eine Aktion in den Sommerferien anbieten wollen, werden gebeten, sich bis Ende April bei Carolin Ahmann in der Stadtverwaltung zu melden.

Erstmals wird das Ferienprogramm ausdrücklich für Kinder mit und ohne Behinderung angeboten. Das ist dem Familienunterstützenden Dienst Steinfurt zu verdanken, der die Betreuung des Nachwuchses im Rahmen eines Inklusionsprojektes unterstützt. Cassandra Schomaker , die dieses koordiniert, kündigt an, nicht nur bei der Betreuung der Teilnehmer mit Behinderung zu helfen, sondern auch selbst ein Angebot zu machen.

Wie sie berichtet, führt der Familienunterstützende Dienst in Steinfurt seit Oktober 2017 das Inklusionsprojekt durch. Ziel sei es, dass Menschen mit und ohne Behinderung die Freizeit an ihrem Wohnort gemeinsam verbringen können. „Die Maßnahme wird von der Aktion Mensch gefördert und unterstützt Menschen mit Behinderungen bei der Planung und Umsetzung von Wünschen und Ideen für ihre Freizeitgestaltung“, heißt es in einer Kurzbeschreibung des Projektes. Das könne zum Beispiel die Mitgliedschaft in einem Sportverein, der Besuch eines Kreativkursus oder das Mitmachen in einer Gruppe der Gemeinde sein, so Cassandra Schomaker.

Zu seiner nächsten Sitzung trifft sich der Unterausschuss am kommenden Montag (25. März) um 19.30 Uhr.

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