Profikochteam überrascht St.-Gertrudis-Bewohner mit Vier-Gänge-Menü
Ein Hauch von Luxus

Horstmar -

„Viele Köche verderben den Brei“ heißt ein Sprichwort. Bei einem Koch-Event im St.-Gertrudis-Haus, zu dem Einrichtungsleiter Bernd Wessel die Heimbewohner und deren Angehörige eingeladen hatte, war das völlig anders. Sieben Köche zauberten ein Vier-Gänge-Menü.

Freitag, 29.03.2019, 17:31 Uhr aktualisiert: 01.04.2019, 16:18 Uhr
Das siebenköpfige Profikochteam mit Günther Dirckmann (2.v.r./Küchenleiter Altenheim) und Einrichtungsleiter Bernd Wessel (r.) überraschten die Gäste mit einem Vier-Gänge-Menü. Auch der Service im Haus (kl. Bild) klappte perfekt.
Das siebenköpfige Profikochteam mit Günther Dirckmann (2.v.r./Küchenleiter Altenheim) und Einrichtungsleiter Bernd Wessel (r.) überraschten die Gäste mit einem Vier-Gänge-Menü. Auch der Service im Haus (kl. Bild) klappte perfekt. Foto: Franz Neugebauer

„Viele Köche verderben den Brei“ heißt ein Sprichwort. Bei einem Koch-Event im St.-Gertrudis-Haus, zu dem Einrichtungsleiter Bernd Wessel die Heimbewohner und deren Angehörige eingeladen hatte, war das völlig anders. Sieben Köche zauberten ein Vier-Gänge-Menü. Es handelt sich bei diesen Kochprofis um eine lebendige Gemeinschaft, die 2007 zusammenfand. Mit dazu gehört auch Günter Dirckmann, Küchenchef im St. Gertrudishaus.

Die Aufgaben der Küche in einem Altenheim sind vielfältig. Es muss Rücksicht auf die Gesundheit und das Alter der Bewohner genommen werden. Um den Anforderungen gerecht zu werden, muss man sich stets fortbilden, war die Intention für Günter Dirckmann zur Teilnahme an einem besonderen Kursus mit Heimköchen in Freiburg. Dabei lernte er die anderen Berufskollegen kennen.

Man verstand sich sofort, denn in allen Heimküchen sind die gleichen Anforderungen zu meistern. Jetzt trifft man sich einmal im Jahr.

Die Teilnehmer kommen aus Bayern, Baden Württemberg, Hessen und Nordrhein-Westfalen. Vor zehn Jahren fand das letzte Treffen der Köche im Horstmarer Altenheim statt. Man will gastronomisch am Puls der Zeit bleiben, daher beteiligt sich das St.-Gertrudishaus an dem Fachausschuss mehrerer Heimköche in Deutschland. „Wir konnten den Köchen eine nach modernsten Gesichtspunkten eingerichtete Küche zur Verfügung stellen,“ sagt Einrichtungsleiter Bernd Wessel.

Die Gäste waren gespannt auf das angekündigte Vier-Gänge-Menü. Die Vorspeise bestand aus Blattsalaten, Walnusskernen und Brot-Croûtons. Es folgte ein gebratenes Zanderfilet an Blattspinat und Kartoffelgratin. Als weitere Hauptspeise wurden Kalbsrückenscheiben mit Pilzragout und Frühlingsgemüse sowie Tomatenrisotto serviert. Dessert-Variationen rundeten das Menü ab. Hinzu kamen exzellente Weine.

Küchenleiter Dirckmann nutzte die Gelegenheit, auf den offenen Mittagstisch im St.-Gertrudishaus hinzuweisen. Täglich zwischen 12 Uhr bis 13.30 Uhr besteht die Möglichkeit, zwischen zwei verschiedenen Menüs zu wählen oder sich einzelne Komponenten selbst zusammenzustellen. Eine Suppe und ein Salatbuffet runden das Angebot ab. Freitags serviert man Fisch, samstags ist Eintopftag.

Täglich werden in der Cafeteria Kaffee, Tee und Kuchen bereitgehalten. Dirckmann könne sich vorstellen, auch Gruppen zu beköstigen, ist er sich mit Einrichtungsleiter Bernd Wessel einig. Wenn mehr als fünf Personen das ausprobieren möchten, ist eine Anmeldung per Telefon unter 0 25 58/ 92 21 56 erforderlich.

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