Spannung und Spaß
Zweitaktnebel und Motorengeknatter

Horstmar-Leer -

Gute Resonanz fand das zweite Mofa-Rennen, zu dem der Schützenverein Leer-Ostendorf und die Gruppe „Mofasas“ am Feiertag auf Wennings Funktionswiese, die sich gegenüber Jannings Quelle in Leer befindet, eingeladen hatten. Dort gab es viel nicht nur Motorengeknatter und Zweitaktnebel, sondern auch viel Spaß und Spannung für die Gäste.

Donnerstag, 02.05.2019, 16:24 Uhr aktualisiert: 03.05.2019, 19:45 Uhr
Spannende Rennen sahen die Besucher des „Mofa-Rennens“ in Leer.
Spannende Rennen sahen die Besucher des „Mofa-Rennens“ in Leer.

Großen Zuspruch sowohl von Aktiven aber auch von den Zuschauern aus der näheren und weiteren Umgebung fand bei herrlichem Wetter das zweite Mofa-Rennen, das vom Schützenverein Leer-Ostendorf und der Gruppe „Mofasas“ organisiert worden war. Sogar Gäste aus Leopoldshöhe, Osnabrück und Essen waren angereist. Alle lobten die gute Organisation der Veranstaltung auf Wennings Funktionswiese gegenüber Jannings Quelle. Dort hatten die Ostendörfer am Ostersonntag noch ihr Osterfeuer abgebrannt.

Viel Zeit und Mühe hatten die Organisatoren für das Rennen geopfert. Zur Kurvenerhöhung mussten extra Sand angekarrt und Strohballen aufgetürmt werden. Das Knattern der Zweitaktmotoren wurde von lauter Musik aus der Box unterbrochen.

Zweitaktnebel legte sich über die Rennstrecke. Staub wirbelte auf, als sich die Fahrer waghalsig in die Kurven legten und die Räder ihrer Maschinen durchdrehten. Marc Thiele sorgte am Mikrofon dafür, dass jeder Fahrer rechtzeitig am Start war. Beim Qualifying kämpften die motivierten Fahrer um die besten Startplätze.

Gefahren wurden in zwei Klassen. In der 50-Kubikmeter-Kategorie, dem Standard- Mofa, wurden Geschwindigkeiten bis zum 25 Stundenkilometern erreicht. „In der offenen Klasse muss der Rahmen von einer Mofa stammen, die Leistungsstärke des Motors kann jeder selbst bestimmen“, erklärte Henning Wickenbrock, der Präsident der „Mofasas“, den Zuschauern.

In der 50-Kubikmeter-Klasse-setzte sich Tim Böckenholt aus Coesfeld durch. Es folgten Bernd Drerup aus Leer und Tristan Cloves. Beim offenen Rennen setzte sich ganz klar Jörn Sandmann aus Leopoldhöhe durch. Er hatte bereits an mehreren ADAC-Rennen teilgenommen und mehrfach Rennluft geschnuppert.

Zunächst konnte Lokalmatador Chris Wickenbrock mithalten, musste sich jedoch kurz vor Beendigung des Rennens geschlagen geben. „Ich konnte mich nicht genügend auf das Rennen vorbereiten, denn ich war in die Vorbereitungen für dieses Event eingebunden“, begründete er den zweiten Platz an. Dritter in dieser Klasse wurde Andre Greiling aus Nordwalde. „So ein Rennen über 30 Runden kostet ganz schon Kraft und Konzentration“, bekannte Luca Frahling total erschöpft.

Am Schluss waren der Schützenverein Leer-Ostendorf, die „Mofasas“ und vor allem auch die Zuschauer zufrieden. „Wiederholung im nächsten Jahr ist angesagt“, prophezeite Helmut Jöne, Vorsitzender der Ostendörfer.

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