Dämmerschoppen als Dank für die Mühlenfreunde
Ehrenamtliche Helfer retten „Zeugen der Geschichte“

Horstmar-Leer -

Dass der Müllerkotten an Wennings Wassermühle eine neue Dacheindeckung hat, ist vielen ehrenamtlichen Helfern zu verdanken. Bei einem Dämmerschoppen dankte der Vorstand des Mühlen- und Heimatvereins Leer jetzt den Freiwilligen.

Montag, 10.06.2019, 19:00 Uhr aktualisiert: 11.06.2019, 16:34 Uhr
Robert Wenking (v.l.), Wilfried Rehfeld, Anton Janßen und Josef Denkler enthüllten die Fördertafel.
Robert Wenking (v.l.), Wilfried Rehfeld, Anton Janßen und Josef Denkler enthüllten die Fördertafel.

Seit einiger Zeit glänzt der Müllerkotten an Wennings Wassermühle mit neuer Dacheindeckung. Inzwischen wurden auch der Bodenraum und alle Räume im Erdgeschoss gründlich geputzt. Dies nahm der Vorstand des Mühlen- und Heimatvereins Leer zum Anlass, als Dank alle ehrenamtlichen Helfer zu einem Dämmerschoppen einzuladen.

Unter den über 30 Mühlenfreunden begrüßte Vorsitzender Josef Denkler den ehrenamtlichen Regionalbotschafter der NRW-Stiftung für den Kreis Steinfurt, Wilfried Rehfeld , Bürgermeister Robert Wenking , seinen Stellvertreter Ludger Hummert, Winfried Mollenhauer (CDU), Annette Sonneborn (Grüne) und Martin Zintl (SPD).

Der Zweite Vorsitzende, Prof. Dr. Anton Janßen, erläuterte die Geschichte des Kottens und dessen Restaurierung. Dabei betonte er die vielfältige Hilfe durch ehrenamtliche Kräfte und die verschiedensten Institutionen. Speziell bedankte er sich bei Wilfried Rehfeld für die finanzielle Unterstützung durch die NRW-Stiftung, nicht nur bei der Neueindeckung des Daches, sondern auch schon für neue Wasserräder an den beiden Mühlen. Als besonderen Dank habe man eine Tafel angebracht mit den Namen aller Förderer.

Bürgermeister Wenking betonte die Bedeutung der Mühlen für Leer als „Zeugen der Geschichte“ und dankte den Besitzern, dass sie ihr Eigentum für die Öffentlichkeit zur Verfügung gestellt haben. Anton Janßen und Franz Ahmann seien die Akteure, die die Menschen bereits seit 25 Jahren zum Mittun begeisterten.

Wilfried Rehfeld stellte sich dann als neuer Regionalbotschafter der NRW-Stiftung vor und betonte, wie wichtig es sei, dass man die Vergangenheit kenne, um die Zukunft zu gestalten. Gerade durch solche Objekte, wie die Mühlen am Leerbach und den Müllerkotten, sei dies sehr anschaulich möglich. Daher bedanke er sich bei allen, die sich hier um den Erhalt vor allem auch ehrenamtlich engagieren.

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