Pflege und Instandhaltung des Sportgeländes erfordert hohen Aufwand des Germania Horstmar
TuS sucht ehrenamtliche Helfer

Horstmar -

Auf der Suche nach ehrenamtlichen Helfern, die seine Sportstätte in Ordnung halten, ist der TuS Germania Horstmar. Dessen Vorsitzender Wilfried Fier und seine Mitstreiter im Vorstand hoffen, dass sich einige der Rentner unter den Mitgliedern bereit finden, die Anlage regelmäßig zu pflegen. Durch solche Einsätze könnten größere Maßnahmen möglicherweise schon im Vorfeld verhindert werden, so die Verantwortlichen.

Mittwoch, 31.07.2019, 16:40 Uhr
Mit dem neuen Flutlichtmast und einer funktionierenden Drainage bietet der kleine Bolzplatz nach seiner Renovierung wieder eine zusätzliche Trainingsmöglichkeit für die dunklen Monate.
Mit dem neuen Flutlichtmast und einer funktionierenden Drainage bietet der kleine Bolzplatz nach seiner Renovierung wieder eine zusätzliche Trainingsmöglichkeit für die dunklen Monate.

„Der Sportplatz ist ja in einem 1-A-Zustand“ oder „Die Tribüne könnte auch mal wieder vom Grün befreit werden.“ So oder so könnten die Reaktionen der Besucher auf den Zustand einer Sportanlage aussehen. Dem TuS Germania Horstmar ist die erstgenannte Beschreibung für seine Sportstätte natürlich lieber. Daher haben sich seine Verantwortlichen viele Gedanken gemacht, wie man die umfangreichen Arbeiten am Sportgelände am Borghorster Weg in den Griff bekommen kann.

„In der Vergangenheit haben wir bei aktuellen Anlässen mit konzertierten Aktionen versucht, ehrenamtliche Kräfte aus dem Verein für die Arbeiten am Sportplatz zu gewinnen“, erklärt Vereinsvorsitzender Wilfried Fier . Zuletzt hätten die Leichtathleten eine Woche vor dem Burgmannstädter Sportfest am Pfingstsamstag auf der Tribüne und der gesamten Pflasterung am und um den Sportplatz Unkraut gezupft und die Kunststoff-Laufbahn in der oberen Kurve vom Grün befreit. Zuvor legten die Fußballer eine weitere Pflasterung um einen Teil des Hauptplatzes herum.

„Relativ aufwendig – und daher auch eher selten – sind auch mal größere Arbeiten am Sportplatz zu bewältigen“, so Fier weiter. Als Beispiel nennt er die Renovierung des kleinen Bolzplatzes vor dem Kunstrasenplatz, der nun wieder mit dem neuen Flutlichtmasten und einer funktionierenden Drainage eine zusätzliche Trainingsmöglichkeit für die dunklen Monate bietet.

Derart umfangreiche Aktionen laufen nach Fiers Ansicht gut, sind aber immer mit einem riesigen Aufwand schon im Vorfeld verbunden. „So verschieben sich solche Arbeiten schon häufig deshalb, weil zunächst mit den freiwilligen Helfern ein geeigneter Termin gefunden werden muss“, erklärt der Vorsitzende. Idealerweise müsse, so seine Vorstellung, regelmäßig an der Anlage gearbeitet werden, um den Arbeitsaufwand insgesamt geringer zu halten.

Entweder ließe sich dies durch eine angestellte Arbeitskraft oder durch eine eigens dafür engagierte Gruppe Ehrenamtlicher umsetzen. Und genau da möchte Germania Horstmar ansetzen. „Wir sind mit 1350 Mitgliedern der größte Verein in der Stadt. Viele davon befinden sich schon im Rentenalter und haben vielleicht Lust und Zeit, sich mit sechs oder sieben anderen Gleichgesinnten alle zwei bis vier Wochen am Sportplatz zu treffen und nach dem rechten zu sehen“, hofft der Vorsitzende.

Kleinere Arbeiten könnten sofort erledigt werden, ohne dass ein kleines Schwätzchen dabei zu kurz komme. Von Vorteil sei, dass dabei auch Renovierungsnotwendigkeiten mit mehr Aufwand früher diagnostiziert und somit größere Schäden rechtzeitig vermieden würden. Ein solches Team könnte die aufwendigeren Maßnahmen dann koordinieren und organisieren.

Um diese Idee umsetzen zu können, ist der TuS Germania Horstmar auf das Engagement seiner Mitglieder angewiesen. Interessierte, ob Rentner oder nicht, werden gebeten, sich an Wilfried Fier unter Telefon 0 25 58/16 02, Erika Ernst unter Telefon 01 57/30 94 32 41 oder an Rainer Gude unter Telefon 0 25 58/10 20 zu wenden.

„Es würde mich riesig freuen, wenn es dem TuS gelänge, mit einem schlagkräftigen Team, das Spaß an der gemeinsamen Arbeit hat, den jungen Menschen in Horstmar ein Vorbild in Sachen Ehrenamt zu sein“, betont der Vorsitzende abschließend.

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